| 19.39 Uhr

Verkauf steht vor dem Abschluss
Ecclestone soll Formel-1-Chef bleiben

Das ist Bernie Ecclestone
Das ist Bernie Ecclestone FOTO: AFP
London. Bernie Ecclestone bleibt wohl auch bei einem Verkauf der Formel 1 an das Medienunternehmen Liberty Media aus den USA der Chef. Dies berichtet das Fachblatt Autosport am Mittwoch.

Neuer Vorsitzender wird demnach Chase Carey, beide sollen Hand in Hand die Geschicke der Königsklasse des Motorsports leiten.

Der seit Jahren angedachte Verkauf der Formel 1, der für 8,5 Milliarden Dollar über die Bühne gehen soll, steht unmittelbar bevor. Veräußert werden nicht nur die Anteile des Hauptaktionärs CVC Capitals, der 35,1 Prozent hält. Ecclestone selbst ist mit 5,3 Prozent an der Formel 1 beteiligt. Derzeit ist der 85-Jährige der von CVC eingesetzte Geschäftsführer der Königsklasse. Diese Position soll er auch künftig einnehmen.

Die Verhandlungen zwischen Liberty Media und CVC waren am Dienstag in London bis in die Nacht gegangen. Sie wurden dann nach Informationen von Autosport am Mittwoch fortgesetzt. Nach einem neuerlichen Termin am kommenden Dienstag ist dann die endgültige Abwicklung des Deals vorgesehen. Dies erfordert jedoch noch die Zustimmung einiger weiterer Anteilseigner wie des Automobil-Weltverbandes FIA, dem ein Prozent an der Formel gehört.

Berichte über den Verkauf der Serie waren in den vergangenen Jahren stets mit Vorsicht zu genießen. Ecclestone selbst hatte schon mehrfach Deals angekündigt, umgesetzt wurden diese bislang aber nicht.

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Bernie Ecclestone soll bei Verkauf Formel-1-Chef bleiben


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.