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Formel 1
Sainz darf Krankenhaus verlassen und hofft auf Rennstart

GP von Russland 2015: Sainz verunglückt schwer im Training
GP von Russland 2015: Sainz verunglückt schwer im Training FOTO: dpa, yk sam
Sotschi. Formel-1-Pilot Carlos Sainz jr. hat nach seinem schweren Unfall im dritten freien Training zum Großen Preis von Russland das Krankenhaus verlassen und hofft auf einen Einsatz im Rennen am Sonntag (13 Uhr/Live-Ticker).

"Ich bin aus dem Krankenhaus. Vielen Dank an die Klinik in Sotschi und die Marshalls an der Strecke", teilte der Spanier am Samstagabend via Twitter mit.

In einer Videobotschaft aus dem Krankenbett erklärte der Sohn von Rallye-Legende Carlos Sainz: "Wie ihr sehen könnt, bin ich okay. Ich habe noch ein paar Schmerzen von dem Crash, aber ich hoffe, dass ich morgen in guter Verfassung aufwache und fahren kann. Es ist meine Absicht, aber wir müssen natürlich vorsichtig sein."

Sainz jr. hatte vor Kurve 13 an einem der schnellsten Abschnitte der Strecke in Sotschi die Kontrolle über seinen Toro Rosso verloren und war heftig an die seitliche Bande geraten. Am Ende der Geraden bohrte sich der Bolide anschließend derart unter die ausgepolsterten Barrieren, dass der 21-Jährige zunächst nicht befreit werden konnte.

In dieser Phase bestand keine Verbindung zu Sainz, "wir haben keinen Strom mehr", funkte das Team an dessen Stallkollegen Max Verstappen. Erst etwa zwanzig bange Minuten später wurde Sainz aus dem Auto befreit und auf einer Trage im Krankenwagen abtransportiert, dabei hob er den Daumen. "Ich war zu jeder Zeit bei Bewusstsein. Ich habe versucht, mit dem Team zu kommunizieren, aber der Funk hat nicht funktioniert", erklärte Sainz.

Das Training, das nach 35 von 60 geplanten Minuten mit Roter Flagge abgebrochen worden war, wurde nicht wieder aufgenommen.

(sid)
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