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In der ersten Saison unter der Führung des neuen FIA-Präsidenten Jean Todt soll es für die beteiligten Teams billiger, für die Fans aber interessanter werden.
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NEUE FAHRER: Ein neuer Schützling von Willi Weber und ein großer Name werden unter anderem 2010 das Fahrerfeld bereichern. GP2-Champion Nico Hülkenberg aus Emmerich steigt bei Williams vom Test- zum Stammpiloten auf und übernimmt das Auto von Nico Rosberg, der im Mercedes-Werksteam zusammen mit Michael Schumacher die deutsche Formel-1-Nationalmannschaft bildet. Beim spanischen Hispania-Team steigt der Brasilianer Bruno Senna, Neffe des 1994 tödlich verunglückten dreimaligen Weltmeisters Ayrton Senna, in die Königsklasse ein.
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NEUE TEAMS: Drei Neulinge auf einen Schlag bedeuten eine Erweiterung des Starterfeldes auf 12 Teams, alle Einsteiger werden von Rückkehrer Cosworth mit Motoren versorgt. Eigentlich sollten es sogar vier Debütanten sein, doch das USF1-Team aus Amerika zog seine Meldung anderthalb Wochen vor dem Saisonauftakt wegen großer finanzieller Probleme zurück. Hispania aus Spanien, damals noch unter dem Namen Campos, Virgin aus England (damals noch Manor) und USF1 wurden bereits im Sommer 2009 vom Automobil-Weltverband FIA aus zahlreichen Bewerbern ausgewählt. Im September folgte der Zuschlag für das aus Malaysia finanzierte neue Lotus-Team, das den Platz von BMW-Sauber erhielt. Nach dem Rückkauf des Teams durch den Schweizer Peter Sauber rückte der BMW-Nachfolgerennstall nach dem Ausstieg von Toyota wieder ins Starterfeld.
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NEUE FÜHRUNG: Nach 16 Jahren unter der Führung des oft umstrittenen Max Mosley steht die erste Saison unter der Regie von Jean Todt an. Der frühere Ferrari-Teamchef aus Frankreich hatte sich bei der Wahl zum FIA-Präsidenten im Oktober gegen den früheren Rallye-Weltmeister Ari Vatanen aus Finnland durchgesetzt.
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NEUE REGELN: Nach der tiefgreifenden Änderung vor allem der Aerodynamik-Regeln im vorigen Winter gibt es für 2010 weniger Neuigkeiten. Die wichtigste ist wohl das Verbot des Nachtankens während der Rennen. Die Autos erhalten daher größere Tanks, die Teams haben weniger Möglichkeiten in ihrer Rennstrategie. Wichtig wird vor allem, welche Motoren am wenigsten Benzin verbrauchen. Zudem werden die Vorderreifen schmaler.
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NEUE STRECKE: Nach Abu Dhabi 2009 steht in Südkorea 2010 die nächste Premiere eines Rennens auf dem Programm. Die Rennstrecke wird wie in Abu Dhabi oder zuvor auch in Malaysia, China, Bahrain oder der Türkei vom Aachener Architekten Hermann Tilke entworfen. Der erste Große Preis von Südkorea steigt als drittletztes der insgesamt 19 Saisonrennen am 17. Oktober.