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Holzplatten, Schwarze Flaggen, Rammstöße - Skandale pflastern Michael Schumachers Weg. Kein anderer Formel-1-Fahrer hat ein umfangreicheres Sündenregister und musste sich häufiger vor den strengen Richtern des Automobil-Weltverbandes (FIA) verantworten. Nach dem verbotenen Überholmanöver gegen den Erzrivalen Fernando Alonso in Monte Carlo war der Mercedes-Pilot schnell wieder der "Schummel-Schumi". Wir erinnern an die kleinen und großen Gaunereien des Rekordweltmeisters...
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1994: Michael Schumacher wird nachträglich der zweite Platz beim England-Grand-Prix aberkannt. Außerdem wird der Benetton-Pilot in der Berufungsverhandlung für zwei Rennen gesperrt. Er hatte in der Einführungsrunde des Rennens den Williams des Briten Damon Hill verbotenerweise überholt und kam danach der Aufforderung der Rennleitung, eine Zeitstrafe an der Box abzusitzen, nicht nach. Anschließend ignorierte er mehrfach die Schwarze Flagge - der schlimmste Verstoß in der Formel 1.
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1994:Michael Schumachers Sieg beim Großen Preis von Spa wird wenige Stunden nach dem Rennen annulliert. Die Holzplatte am Unterboden seines Benetton-Ford wies um Millimeter nicht die vorgeschriebene Mindeststärke auf.
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1994: Michael Schumacher kommt beim Saisonfinale in Adelaide von der Strecke ab und beschädigt seinen Benetton schwer. Er lässt danach bewusst eine Lücke für seinen Rivalen Damon Hill. Der Brite tappt in die Falle und versucht, Schumacher zu überholen. Doch der macht die Tür zu und rammt den Williams von Hill rigoros von der Strecke. Beide scheiden aus, doch Schumacher ist Weltmeister.
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1995: Bei Benzinproben an Michael Schumachers Benetton und David Coulthards Williams werden beim Großen Preis von Brasilien Abweichungen zum vorliegenden chemischen Muster festgestellt. Schumacher bleibt dennoch Sieger und Coulthard Zweiter. Ihren Teams werden jedoch die Punkte für die Konstrukteurs-WM abgenommen.
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1997: Michael Schumacher scheidet nach einem Rammstoß gegen Jacques Villeneuve (Williams) beim Großen Preis von Europa in Jerez aus. Der Kanadier kann weiterfahren, wird Dritter und damit Weltmeister. Schumacher werden später von der FIA alle WM-Punkte des Jahres sowie der Vize-Weltmeistertitel aberkannt.
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1999: Michael Schumacher und Eddie Irvine werden beim Großen Preis von Malaysia nach einem Ferrari-Doppelsieg nachträglich disqualifiziert, weil ihre Autos nicht dem technischen FIA-Regelwerk entsprechen. Die seitlichen Windabweiser der beiden Ferrari stehen mehr als die vorgeschriebenen zehn Millimeter nach außen ab. Später wird die Disqualifikation aufgehoben.
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2002: "Let Michael pass for the Championship" - mit diesem Satz befiehlt der damalige Ferrari-Teamchef Jean Todt Rubens Barrichello, Michael Schumacher beim Österreich-GP 2001 im Sinne der Fahrer-WM auf der Zielgeraden passieren zu lassen. Zunächst gibt es keine Konsequenzen, die Stallorder wird erst nach einem weiteren Vorfall mit Ferrari verboten.
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2006: Schumacher blockiert kurz vor dem Ende des Qualifyings in Monaco mit seinem Ferrari die Rennstrecke und zerstört die Hoffnung von Fernando Alonso, eine bessere Zeit zu fahren. Schumacher steht zunächst auf der Pole Position. Die Sportkommissare bestrafen ihn später allerdings wegen des Park-Manövers und setzen Schumacher zurück ans Ende des Starterfeldes.
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2010: Michael Schumacher verliert nachträglich seinen sechsten Platz in Monaco. Die Rennkommissare entscheiden, dass Schumachers Überholmanöver in der letzten Runde gegen Fernando Alonso unter Safety-Car-Bedingungen nicht erlaubt war und verhängen gegen ihn eine Durchfahrtstrafe, die nach Rennende automatisch in eine Zeitstrafe von 20 Sekunden umgewandelt wurde. Damit fällt der Mercedes-Pilot auf den 12. Platz zurück. SID lo
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2010: Beim Rennen in Budapest kommt es zu einem harten Zweikampf zwischen Schumacher und Williams-Pilot Rubens Barrichello, über den sich der Brasilianer heftig beschwert. Die Rennkommissare sehen in der Aktion eine Behinderung durch Schumacher und ziehen ihm für das folgende Rennen in Spa zehn Startplätze ab.