kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Formel 1 Ecclestone panorama ddp 2010
  Foto: ddp, ddp
Kommentare ()

Trotz "Formel Langeweile": Ecclestone bleibt beratungsresistent

zuletzt aktualisiert: 16.03.2010 - 17:42

Düsseldorf (RPO). Michael Schumachers Kritik an der "Formel Langeweile" zieht sich Bernie Ecclestone nicht an und bleibt beratungsresistent. Der Formel-1-Boss will nichts von Regeländerungen wissen und spielt zunächst auf Zeit. "Bevor wir an Änderungen überhaupt ernsthaft denken, sollten wir drei, vier Rennen abwarten", sagte der Formel-1-Boss.

Es bestehe derzeit kein Grund zur Sorge, sagte der 79-Jährige und verdeutlichte seinen Standpunkt der britischen Nachrichtenagentur "Reuters" auf recht drastische Art: "Selbst wenn in London die Erde bebt, würde ich nicht in Panik geraten."

Der ehemalige Formel-1-Pilot Christian Danner hält die ganze Diskussion ebenfalls für völlig überflüssig. "Bereits zu meiner Zeit hat es manchmal weniger spannende Rennen gegeben. Das ist normal und gehört dazu", sagte der heutige RTL-Experte.

Das sieht Ecclestone ähnlich: "Es ist das gleiche Problem, das wir in den vergangenen Jahren auch schon hatten: Man kommt einfach nicht nahe genug an das vor einem fahrende Auto heran, um überholen zu können." Genau das hatte auch Rückkehrer Michael Schumacher nach seinem sechsten Rang in Bahrain moniert: "Überholen war da praktisch unmöglich, es sei denn, jemand hat einen Fehler gemacht."

Seit diesem Jahr ist das Nachtanken der Autos während der Rennen verboten. Dadurch haben die Teams eine Möglichkeit weniger, über die Strategie Einfluss auf den Grand-Prix-Ausgang zu nehmen und damit für Spannung zu sorgen. Am Tankverbot soll sich laut Ecclestone auch nichts ändern: "Die Formel 1 ist jetzt eine Demokratie. Und alle Teams haben für diese Regeln gestimmt, also müssen sie damit zurechtkommen", zitiert die "Bild-Zeitung" den Briten.

Von einer erneuten Regeländerung hält auch Danner nichts. "Das ist wie im Fußball, denn da kann man die Spiele auch nicht künstlich spannend machen", sagt der Münchner. Außerdem könnte seiner Meinung nach schon beim nächsten Rennen alles ganz anders sein. Danner: "Da fahren wir in Melbourne auf einem Stadtkurs, da gibt es sicher mehr Action." Der Große Preis von Australien findet am 28. März statt.

Außerdem habe man in der Vergangenheit die Regeln immer wieder geändert, um Einfluss auf die Rennen nehmen zu können. Danner: "Und was ist dabei herausgekommen? Nichts! Die Diskussion, die wir jetzt nach nur einem Rennen haben, ist künstlich hochgekocht worden und wird schnell wieder verstummen."

Die Teams sehen das offenbar anders. McLaren-Boss Martin Whitmarsh, zugleich auch Vorsitzender der Team-Vereinigung (FOTA), forderte nach dem Rennen in der Wüste ein Überdenken in Regelfragen. Der Brite Nick Fry, Geschäftsführer des neuen Mercedes-Teams, sagte dem Fachmagazin autosport: "Ich denke, es wäre schlecht, wenn wir nicht reagieren würden.

Quelle: SID/rl

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Daems: "Zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit"

Borussia Mönchengladbach

Daems: "Zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit"

Nach dem Erfolg im Viertelfinale des DFB-Pokals hat sich Borussias Kapitän Filip Daems im Gespräch mit unserer Redaktion zum Halbfinale und ... mehr 

"Man kann auch peinlich in ein Halbfinale einziehen"

Hummels schämt sich für de Camargo

"Man kann auch peinlich in ein Halbfinale einziehen"

"Man kann auch peinlich und beschämend in ein Pokalhalbfinale einziehen" - mit diesem Facebook-Eintrag reagierte Mats Hummels auf die Schaus ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Annica Hansen bei TV total

Die REITTV Moderatorin Annica Hansen wurde von Stefan Raab in seine Sendung TV total eingeladen, um den Zuschauern das Pferde- und ... mehr 

Auf einen Blick
Bilderserien Formel 1
Formel 1 2012: Vettels erste Testfahrt in Jerez
Formel 1 2012: Vettels erste Testfahrt in Jerez
Sebastian Vettel hat die ersten Runden mit seinem .. mehr 
 
Formel 1 2012: Vettels erste Testfahrt in Jerez
Formel 1 2012: Vettels erste Testfahrt in Jerez
Sebastian Vettel hat die ersten Runden mit seinem ..
mehr 
Formel 1: Der zweite Testtag in Jerez
Formel 1: Der zweite Testtag in Jerez
Zum zweiten Mal haben die Formel-1-Teams ihre neuen ..
mehr 
Formel 1: Der erste Testtag in Jerez
Formel 1: Der erste Testtag in Jerez
Zum ersten Mal haben die Formel-1-Teams ihre ..
mehr 
Präsentation 2012: Williams enthüllt seinen Boliden
Präsentation 2012: Williams enthüllt seinen Boliden
Zwanzig Minuten vor dem offiziellen Testauftakt der Formel 1 hat Willi ..
mehr 
 
Alle Infos zur Formel 1
MEHR

Formel 1

Heidfeld neuer Chef der Fahrergewerkschaft

Mercedes-Ersatzpilot Nick Heidfeld ist neuer Chef der Fahrergewerkschaft GPDA, Sebastian Vettel rückt in die Führungsspitze auf. Die Formel-1-Piloten wählten den 32 Jahre alten Mönchengladbacher Heidfeld am Freitag in Melbourne. mehr