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Pressestimmen zur Formel 1
"Ein verantwortungsloses Kind"

Düsseldorf (RPO). Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel hat nach dem von ihm verschuldeten Unfall mit Weltmeister Jenson Button in Spa in der internationalen Presse viel Kritik geerntet. "Vettel stellt bei jedem Rennen etwas an", schrieb La Repubblica in Italien. In Buttons britischer Heimat machte die Sun den 23-Jährigen zum "Crash-Kid-Dummy".

Vettel hat sich das Rennwochenende beim Großen Preis von Belgien ganz sicher anders vorgestellt. Statt seinen Rückstand auf den neuen WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und Teamkollege Mark Webber zu verringern ist dieser auf 31 Zähler angewachsen.

Erst beförderte der Heppenheimer Noch-Weltmeister Jenson Button durch einen übermotivierten Angriffsversuch ins Aus, dann kassierte er die berechtigte Durchfahrtstrafe und anschließend beendete ein Reifenschaden alle Hoffnungen auf einen Platz in den Punkterängen.

"Wie ein verantwortungsloses Kind"

"Vettel ist der große Verlierer dieser Saison", schreibt die italienische Corriere della Sera und legt gleich nach: "Um sich herum hat er wahrscheinlich zu viele Leute, die ihn als neuen Jesus anbeten, er begeht jedoch Fehler wie ein verantwortungsloses Kind."

Die englische Daily Mail schreibt derweil, dass Hamitons Gebete erhört wurden, sein Teamkollege Button jedoch "die Hölle" erlebte, da ihn niemand vor Vettel retten konnte. Auch der Daily Telegraph ist nicht gut auf den Deutschen zu sprechen: "Vettel erarbeitet sich immer mehr den Ruf eines Hitzkopfes, Webber macht wesentlich weniger Fehler als er."

Lesen Sie hier, was die internationale Presse zum Großen Preis von Belgien schreibt.

(SID/sgo)
 
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