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Formel 1
Bürgermeister von Sao Paulo relativiert Überfälle auf Teams

Formel 1: Bürgermeister von Sao Paulo relativiert Überfälle auf Teams
Ärger für Mercedes beim Großen Preis von Brasilien. FOTO: dpa, NA
São Paulo.  Der Bürgermeister von Sao Paulo hat die Angriffe auf Mitglieder von Formel-1-Teams während des Rennwochenendes heruntergespielt.

"Was passiert ist, kann nicht gerechtfertigt werden, aber ich habe schon schlimmere Fälle an Rennstrecken der ersten Welt gesehen", sagte Joao Doria am Sonntag. "Es war das erste Mal, dass wir so einen Fall hatten - eine Risikosituation. Daraus lernt man. Wir werden die Polizeieinsätze verstärken, für diesen Großen Preis und für die kommenden."

Am Freitagabend war ein Mercedes-Teambus in São Paulo von Bewaffneten überfallen worden. Zuvor waren Mitglieder des Internationalen Automobilverbandes (FIA) in einem gepanzerter Wagen einem Überfall gerade noch so entkommen. Am Samstag wurde ein Wagen mit Mitarbeitern des Schweizer Rennstalls Sauber gerammt. Ein anderes vor ihnen fahrendes Auto soll versucht haben, den Wagen aufzuhalten.

Die Angriffe ereigneten sich zu einer schlechten Zeit für Brasilien, der Formel-1-Vertrag läuft 2020 aus. Bürgermeister Doria will, dass die Rennstrecke Interlagos künftig privat betrieben wird. "Wir wollen den Vertrag um zehn Jahre verlängern. Eine Privatisierung würde auch die Sicherheit des Großen Preises verbessern", sagte er.

(dpa)
 
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