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Formel 1 in Malaysia
Alonso vor Comeback: Wind auf keinen Fall Grund für Unfall

Was die Formel-1-Piloten 2015 verdienen
Was die Formel-1-Piloten 2015 verdienen FOTO: dpa, mr
Sepang. Dem Comeback des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso beim Großen Preis von Malaysia (Sonntag, 9 Uhr/Live-Ticker) steht nichts mehr im Weg.

Der 33 Jahre alte Spanier in Diensten von McLaren-Honda absolvierte den letzten Medizin-Check des Automobilweltverbandes FIA in Sepang erfolgreich. Damit kehrt Alonso knapp fünf Wochen nach seinem mysteriösen Trainingsunfall ins Cockpit des MP4-30 zurück.

"Fernando, schön, dass du zurück bist. Viel Glück für das Wochenende", twitterte Vize-Weltmeister Nico Rosberg. Alonso hatte bereits in der Vorwoche die obligatorischen Simulatorfahrten absolviert.

Auch der 25 Jahre alte Finne Valtteri Bottas, der das Rennen in Australien wegen Rückenproblemen verpasst hatte, ist fit für einen Einsatz. Das meldete sein Williams-Team.

Bei einem Trainingsunfall am 22. Februar in Barcelona war Alonso in einer eigentlich unkritischen Situation seitlich in die Begrenzungsmauer eingeschlagen und hatte eine Gehirnerschütterung erlitten. Auf den Start beim Saisonauftakt in Australien verzichtete Alonso auf Anraten seiner Ärzte. Ersatzfahrer Kevin Magnussen (Dänemark) übernahm das Cockpit.

Auf einer Pressekonferenz in Sepang äußerte sich Alonso zum Unfall. "Ich bin weder im Jahr 1995 aufgewacht noch habe ich italienisch gesprochen. Ich war nicht bewusstlos im Auto", sagte der Spanier.

Laut Alonso hat die Lenkung blockiert, aber die gesammelten Daten würden keinen Aufschluss geben, warum. Die erste Theorie seines Teams, eine Windbö hätte den Unfall am 22. Februar bei den Testfahrten in Barcelona verursacht, verwies der Spanier allerdings ins Reich der Fabeln: "Nicht einmal ein Hurrikan hätte das Auto bei dieser Geschwindigkeit bewegen können."

 

(sid)
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