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Formel 1
Hamilton erlebt Quali-Debakel

Bilder: Freies Training in China
Bilder: Freies Training in China FOTO: afp, GB
Shanghai. Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (31) hat beim Qualifying zum Großen Preis von China ein Debakel erlebt. Weil der Motor in seinem Mercedes streikte, schaffte der Engländer in Shanghai im ersten Quali-Durchgang keine gezeitete Runde. Hamilton muss damit als Letzter ins Rennen gehen und droht im Kampf um die WM weitere Punkte auf seinen Teamrivalen Nico Rosberg (Wiesbaden) einzubüßen.

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Hamilton, der 17 Zähler Rückstand auf Rosberg hat, blieb dennoch entspannt. "Ich habe das Problem sofort gemerkt, als ich auf der Strecke war", sagte der Weltmeister: "Es ist unglücklich, aber wir müssen das Beste daraus machen. Wir müssen vor allem schnell die Ursache finden und sicherstellen, dass es nicht noch einmal passiert." In Ungarn 2014 war Hamilton aus der Boxengasse gestartet und noch auf dem Podium gelandet: "Das wird hier nicht so einfach, die Strecke ist sehr schnell. Ich werde aber alles tun, was ich kann."

Wegen eines unerlaubten Getriebewechsels hätte Hamilton ohnehin fünf Startplätze verloren - diese Strafe ist nun hinfällig.

Auch Rookie Pascal Wehrlein schied früh aus. Der 21-Jährige rutschte gleich zu Beginn auf Slicks im Start-Ziel-Bereich in einer Pfütze aus und beschädigte dabei seinen Manor. Damit war die Zeitenjagd für Wehrlein beendet, er startet aller Voraussicht nach als Letzter ins Rennen.

"Sorry, Jungs, das war's. Ich hatte keine Chance, etwas zu tun", funkte Wehrlein an die Box. Am Morgen hatte es in Shanghai heftig geregnet, im Verlauf des Tages trocknete die Strecke aber ab. "Das Problem ist, dass dort eine Bodenwelle ist. Wenn man da drüberfährt und dann auch noch DRS aktiviert hat, kriegt man ein Problem", sagte Felipe Massa (Brasilien/Williams). Sky-Reporterin Tanja Bauer verriet wenig später, ein FIA-Vetreter habe ihr gesagt, dass eben diese Bodenwelle dem Weltverband schon länger ein Dorn im Auge sei.

Das Qualifying wurde zunächst mittels roter Flagge unterbrochen, ein spezieller LKW sollte den Bereich bei Start und Ziel komplett trocknen.

(seeg/sid)
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