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Formel 1 reagiert mit Betroffenheit auf Grazer Amokfahrt

Formel 1 reagiert mit Betroffenheit auf Grazer Amokfahrt
Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war schockiert: "Verglichen damit verkommt unsere kleine Formel 1-Welt zur Bedeutungslosigkeit." FOTO: afp, ai/agz
Spielberg/Graz. Die Formel 1 hat mit Betroffenheit auf die Amokfahrt in Graz mit drei Toten und Dutzenden an Verletzten reagiert. Der Große Preis von Österreich soll am Sonntag in Spielberg nach derzeitigem Stand aber wie geplant ablaufen.

"Wir haben mit Bedauern von der Amokfahrt in Graz gehört. Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine Programm-Änderungen beim F1 GP von Österreich geplant", hieß es in einer Stellungnahme der Veranstalter am Samstag. "Unsere Gedanken sind nun bei den Familien und Freunden der Opfer."

Teamchef Christian Horner vom Red-Bull-Team des Österreichers Dietrich Mateschitz sagte nach der Qualifikation: "Unsere ersten Gedanken heute sind bei den Opfern dieser schrecklichen Tragödie in Graz und deren Angehörigen." Der aus Graz stammende Motorsportberater von Red Bull, Helmut Marko, erklärte: "Das wirft einen Schatten über ganz Österreich, wenn so etwas passiert, hat aber nichts mit der Formel 1 zu tun."

"Zuallererst sind wir von den tragischen Ereignissen heute Nachmittag in Graz schockiert. Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und wir sprechen den Familien der Opfer unser aufrichtiges Beileid aus", teilte Toto Wolff, der österreichische Motorsportchef von Mercedes, mit. "Verglichen damit verkommt unsere kleine Formel 1-Welt zur Bedeutungslosigkeit."

In der etwa 80 Kilometer vom Red Bull Ring entfernten steirischen Landeshauptstadt Graz war am Nachmittag ein Mann mit seinem Auto in eine Menschengruppe gerast. Dabei starben zwei Personen und mehrere Dutzend wurden verletzt.

(dpa)
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