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Formel 1 in Ungarn
Perez übersteht schweren Crash unverletzt

Bilder: Perez überschlägt sich bei schwerem Crash
Bilder: Perez überschlägt sich bei schwerem Crash FOTO: afp, bb
Budapest. Weltmeister Lewis Hamilton hat im ersten Training zum Großen Preis von Ungarn (Sonntag, 14 Uhr/Live-Ticker) die Bestzeit gesetzt, Nico Hülkenbergs Teamkollege Sergio Perez für einen Schreckmoment gesorgt: Der mexikanische Force-India-Pilot war auf dem Hungaroring von der Strecke abgekommen, dann in die Leitplanke gekracht und hatte sich anschließend überschlagen.

Den Einschlag hat Perez offensichtlich glimpflich überstanden. "Gott sei Dank ist alles ok", sagte der Teamkollege Nico Hülkenbergs nach seiner Rückkehr ins Fahrerlager. "Die Strecke ist momentan so schmutzig. Ich habe das Heck des Autos verloren und krachte in die Mauer." Er glaube nicht, dass ein Aufhängungsproblem die Unfallursache gewesen sei.

Perez kam am Freitag mit seinem Force India auf dem Hungaroring aus noch ungeklärten Gründen mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke ab. Er krachte in die Leitplanken, prallte zurück und überschlug sich dann. Der 25-Jährige saß zunächst kopfüber im Cockpit unter dem demolierten Rennwagen, ehe er mit Hilfe der Streckenmediziner die Unfallstelle verlassen konnte. "Der Wagen kollidierte in einem sehr ungünstigen Winkel, deshalb überschlug er sich", beschrieb Perez die Schrecksekunde.

Wenig später konnte Perez in Begleitung eines Teammitglieds selbst zurück ins Fahrerlager gehen. Er musste auch zur obligatorischen Untersuchung ins Streckenhospital. Das Training wurde nach einer längeren Unterbrechung fortgesetzt. Perez belegte Platz acht.

Force India trat nach dem schweren Unfall nicht zum zweiten Training an. Das Team begründete den Startverzicht damit, dass es erst sorgfältig das Aufhängungsproblem analysieren wolle, das den Crash verursacht habe. Nico Hülkenberg aus Emmerich kam deshalb im zweiten Durchgang auf dem Hungaroring ebenfalls nicht zum Einsatz.

Der Zweikampf der Silberpfeile setzte sich auf dem Hungaroring fort. Hamilton, der in der WM-Wertung 17 Punkte Vorsprung auf seinen Mercedes-Kollegen Nico Rosberg hat 194:177), lag in 1:25,141 Minuten knapp vor dem Wiesbadener (1:25,250). Räikkönen (1:25,812) belegte Rang drei, der viermalige Champion Sebastian Vettel (Heppenheim/Ferrari) musste sich in 1:26,395 Minuten mit Rang sechs zufriedengeben. Hülkenberg (Emmerich/1:27,317) landete auf Platz 13.

(dpa)
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