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Mexiko-Nachspiel ohne Ende
Wolff beschwert sich bei Vater von Verstappen

Formel 1: Toto Wolff beschwert sich bei Vater von Max Verstappen
Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat sich bei Jos Verstappen über das gefährliche Manöver seines Sohnes Max in Mexiko beschwert. FOTO: afp, wt
Sao Paulo. Es sei einfach nur ein normaler Anruf gewesen, mehr nicht. "Ich hatte ein nettes Gespräch mit Jos, wie ich schon viele nette Gespräche mit Jos in der Vergangenheit hatte", betonte Toto Wolff. Der Teamchef des Formel-1-Rennstalls Mercedes verstand am Samstag im Fahrerlager des Großen Preises von Brasilien die Aufregung um eben jenen Griff zum Telefon nicht. Er rufe auch immer noch an, wen er wolle.

Es sei in dem Gespräch neben vielem anderem, über das man sich oft unterhalte, darum gegangen, dass die Diskussionen um das Fahrverhalten von Jos Verstappens Sohn Max in eine nicht gerechtfertigte Richtung gelaufen seien. Er habe nicht gesagt, Max solle den Platz frei machen oder in irgendeiner Weise fahren, betonte Wolff.

Wenn es aber einen Unfall zwei Rennen vor Schluss mit den WM-Rivalen Nico Rosberg oder Lewis Hamilton geben würde, würde das die seiner Meinung nach ungerechtfertigte negative Stimmung in den Medien gegen Max Verstappen noch mal verstärken. Es sei nur aus Sympathie für Max gewesen, betonte Wolff: "Wir sind ja in der glücklichen Situation, dass auf jeden Fall ein Mercedes-Fahrer (die WM) gewinnt." Zuletzt in Mexiko hatte es beinahe eine Kollision zwischen Red-Bull-Pilot Max Verstappen und WM-Spitzenreiter Rosberg gegeben.

"Wenn Herr Wolff etwas von uns will, dann soll er die Verantwortlichen von Red Bull kontaktieren und nicht den Vater. Wir fahren unser eigenes Rennen", sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko laut auto-motor-und-sport.de. Der für seine Sprüche bekannte österreichische Wolff-Landsmann legte noch nach und schlug vor, Mercedes könne seine beiden Fahrer um 11.00 Uhr ein Rennen fahren lassen - und der Rest starte um 14.00 Uhr

(dpa)
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