Interview mit Sebastian Vettel: "Für Formel 1 gibt es keinen Ersatz"
zuletzt aktualisiert: 11.02.2010 - 15:12Jerez (RPO). Als letzter potenzieller Titelanwärter hat das Red-Bull-Team mit Vize-Weltmeister Sebastian Vettel sein Auto für die nächste Formel-1-Saison präsentiert. Im südspanischen Jerez enthüllten Vettel und sein australischer Teamkollege Mark Webber am Mittwoch den neuen RB6. Der Bolide ist erneut mit einem Renault-Motor ausgestattet und ähnelt dem erfolgreichen Vorläufermodell optisch und technisch sehr.
Herr Vettel, mit der Präsentation des neuen Autos und den ersten Runden Ihres Teamkollegen Mark Webber startete am Mittwoch die heiße Phase der Vorbereitung auf die neue Formel-1-Saison. Bei Ihrem Team Red Bull gibt es personell keine großen Veränderungen. Ist das ein Vorteil?
Sebastian Vettel: "Es ist auf jeden Fall kein Nachteil, eine gewisse Stabilität zu haben. Jeder kennt sich, jeder weiß, wie der andere arbeitet. Wenn man jemand dazustößt, egal ob ein Fahrer oder ein Techniker, dann braucht das natürlich seine Zeit, bis alles Hand in Hand geht. Ich glaube aber, dass es bei denen, die jetzt das Team gewechselt haben, nicht allzu lange dauern wird und deshalb kein allzu großer Nachteil sein wird. Außerdem hatte man im Winter relativ viel Zeit, sich kennenzulernen und aufeinander abzustimmen."