kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Grafik Formel 1 GP von Italien rpo 2009
  Foto: rpo
Kommentare ()

Formel 1 zu Gast in Monza: Kämpfer Vettel wirft noch nicht hin

zuletzt aktualisiert: 09.09.2010 - 15:44

Düsseldorf/Monza (RPO). Sein Rückstand auf die Spitze ist so groß wie noch nie in dieser Saison, und ausgerechnet jetzt kommt die Strecke, die seinem Auto am wenigsten liegt - doch Sebastian Vettel hat vor dem Großen Preis von Italien am Sonntag (14 Uhr/Live-Ticker) den WM-Titel noch lange nicht abgeschrieben. "Es gibt noch fünf Rennen, und man hat ja gesehen, wie schnell etwas passieren kann", sagte Vettel vor dem Rennen in Monza dem Magazin "Speedweek".

Ausgerechnet an dem Ort, an dem er 2008 damals noch bei Hinterbänkler Toro Rosso sensationell seinen ersten GP-Sieg gefeiert hatte, geht es jetzt für Vettel vor allem darum, den Rückstand von 31 Punkten auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton nicht noch weiter anwachsen zu lassen. Allerdings ist Hamiltons McLaren dank der Mercedes-Power auf dem traditionsreichen Hochgeschwindigkeitskurs im Königlichen Park mit seinen langen Geraden im Vorteil.

"Wir wissen, dass wir auf den Geraden nicht schnell genug sind. Trotzdem wird das Auto gut genug sein, um vorne rumzugeigen", sagte Vettel, der nach seinem Ausfall in Spa auch 28 Punkte Rückstand auf seinen Teamkollegen Mark Webber hat. Kein Wunder, dass sich der Australier wieder öffentlich wünscht, das Team solle sich im Titel-Endspurt auf ihn konzentrieren.

"Theoretisch kann er es noch schaffen"

Der frühere Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck kann diese Begehrlichkeiten verstehen, da er Vettels Aussichten eher schlecht einschätzt. "Theoretisch kann er es noch schaffen, praktisch glaube ich nicht", sagte der VW-Repräsentant dem Sport-Informations-Dienst (sid): "Sebastian muss jetzt zeigen, ob das System Vettel auch unter Druck funktioniert. Er muss lernen, unter Druck keine Fehler zu machen."

Nach Meinung seines früheren Toro-Rosso-Chefs Gerhand Berger ist Vettel dagegen noch nicht am kritischen Punkt. "31 Punkte Rückstand sind aufholbar. Sebastian hat den Vorteil des besten Autos und dass er die Schraube etwas zurückdrehen kann. Das ist leichter als umgekehrt", sagte der Österreicher: "Er muss sich auch mal mit zweiten und dritten Plätzen begnügen und zuschlagen, wenn er vorne liegt, aber nicht um jeden Preis. Die Gegner machen auch noch Fehler."

Vettel zeigt sich selbstkritisch

Vettel hat den Fehler aus Spa nach eigener Aussage selbstkritisch analysiert. "Ich habe meine Lektion gelernt", sagt der 23-Jährige: "Man muss, nachdem man über das Vorgefallene nachgedacht und seine Lehre gezogen hat, den Fall abhaken und nach vorne schauen." Er selbst setze sich nicht dem Druck aus, unbedingt noch in diesem Jahr die letzte Chance zu nutzen, um Hamilton als jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte abzulösen.

"Ob jüngster oder ältester, was macht das für einen Unterschied?", sagt Vettel: "Im Sport zählt der Erfolg, nicht das Jahr, der Tag oder das Alter. Man muss sein Leben genießen. Wenn ich dabei Weltmeister werde, ist das super, und ich habe meinen Traum verwirklicht."

Hoffnung schöpfen kann Vettel für Monza, wo er im Vorjahr lediglich Achter war, aus der Tatsache, dass Red Bull in diesem Jahr auch schon auf Strecken wie Montreal (Platz vier) oder Valencia, wo er sogar gewann, deutlich besser aussah als zuvor erwartet. Und die auf Monza folgenden Strecken in Singapur, Japan, Südkorea, Brasilien und Abu Dhabi dürften wieder eindeutig "Bullen"-Land sein.

Vettels Teamchef Christian Horner lehnt es außerdem ab, schon jetzt alles auf die Karte Webber zu setzen. "Wir bevorzugen definitiv keinen Fahrer, beide haben die gleichen Chancen", sagte Horner der österreichischen Sportwoche. Und auch von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gibt es Aufmunterung: "31 Punkte Rückstand auf Lewis sind nicht zu viel. Sebastian hat die Klasse, es zu schaffen. Er darf sich nur nicht verrückt machen lassen."

Quelle: SID/seeg

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Daems: "Zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit"

Borussia Mönchengladbach

Daems: "Zum Nachdenken bleibt nicht viel Zeit"

Nach dem Erfolg im Viertelfinale des DFB-Pokals hat sich Borussias Kapitän Filip Daems im Gespräch mit unserer Redaktion zum Halbfinale und ... mehr 

"Man kann auch peinlich in ein Halbfinale einziehen"

Hummels schämt sich für de Camargo

"Man kann auch peinlich in ein Halbfinale einziehen"

"Man kann auch peinlich und beschämend in ein Pokalhalbfinale einziehen" - mit diesem Facebook-Eintrag reagierte Mats Hummels auf die Schaus ... mehr 

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Bayer: Erst Dortmund, dann Barca

Am Samstag muss die Werkself aus Leverkusen in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund antreten. Am Dienstag heißt der Gegener in der ... mehr 

Auf einen Blick
Bilderserien Formel 1
Formel 1 2012: Vettels erste Testfahrt in Jerez
Formel 1 2012: Vettels erste Testfahrt in Jerez
Sebastian Vettel hat die ersten Runden mit seinem .. mehr 
 
Formel 1 2012: Vettels erste Testfahrt in Jerez
Formel 1 2012: Vettels erste Testfahrt in Jerez
Sebastian Vettel hat die ersten Runden mit seinem ..
mehr 
Formel 1: Der zweite Testtag in Jerez
Formel 1: Der zweite Testtag in Jerez
Zum zweiten Mal haben die Formel-1-Teams ihre neuen ..
mehr 
Formel 1: Der erste Testtag in Jerez
Formel 1: Der erste Testtag in Jerez
Zum ersten Mal haben die Formel-1-Teams ihre ..
mehr 
Präsentation 2012: Williams enthüllt seinen Boliden
Präsentation 2012: Williams enthüllt seinen Boliden
Zwanzig Minuten vor dem offiziellen Testauftakt der Formel 1 hat Willi ..
mehr 
Formel 1: Räikkönen-Team präsentiert den neuen Lotus
Formel 1: Räikkönen-Team präsentiert den neuen Lotus
Das Lotus-Team hat das Auto für die Saison 2012 präsentiert.
mehr 
Präsentation 2012: Force India enthüllt VJM05
Präsentation 2012: Force India enthüllt VJM05
Als erster deutscher Pilot hat Nico Hülkenberg ..
mehr 
Präsentation 2012: Ferrari enthüllt F2012
Präsentation 2012: Ferrari enthüllt F2012
Ferrari hat seinen neuen Formel-1-Wagen für die Saison 2012 enthüllt.
mehr 
Formel 1 2012: Die Teams
Formel 1 2012: Die Teams
Viele Teams für die Saison 2012 sind schon voll, nur ..
mehr 
 
Alle Infos zur Formel 1
MEHR

Formel 1

Grosjean wird Heidfeld-Nachfolger bei Pirelli

Köln (sid). Der frühere Renault-Pilot Romain Grosjean wird Nachfolger von Nick Heidfeld als Testfahrer beim Reifenhersteller Pirelli. Heidfeld wird in der restlichen Saison für Sauber fahren. Er war erst vor wenigen Wochen von seinem Posten als ... mehr 

 
 
 
 

"Quick Nick" ist wieder in der Formel 1

Heidfeld ersetzt de La Rosa bei Sauber