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Formel 1
Kein klares Bekenntnis von zu Kanada-Strecke

Montréal. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat die Zukunft des Großen Preises von Kanada zumindest indirekt in Frage gestellt. Am Rande des Grand-Prix-Wochenendes in Montréal mochte sich der 85 Jahre alte Brite nicht zu dem Rennen auf dem Circuit Gilles Villeneuve bekennen. Der Grand Prix sei nicht bedroht, "aber der Vertrag ist es", sagte Ecclestone. Der 130 Millionen Euro teure Kontrakt zwischen der Formel 1 und dem Streckenbetreiber läuft bis 2024. Er beinhaltet die Zusage, dass bis 2017 auf dem Kurs auf der Ile Notre Dame dringend benötigte Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Doch bislang ist noch nichts geschehen. Umgerechnet etwa 22 Millionen Euro soll die Stadt investieren. Ecclestone hatte in der Vergangenheit immer wieder Veranstalter durch Andeutungen unter Druck gesetzt, die Zukunft ihrer Rennen könnten gefährdet sein. 2009 war der Große Preis von Kanada schon einmal aus dem Kalender genommen worden. Ecclestone hatte die Streichung damals mit fehlenden Zahlungen der Betreiber begründet. Der Grand Prix findet seit 1978 in Montréal auf einer Insel direkt neben der olympischen Ruder- und Kanu-Strecke von 1976 statt. Zuvor waren die Rennen seit 1967 achtmal auf der Motorsport-Anlage in Clarington und zweimal in Mont-Tremblant gestartet worden. Der Große Preis von Kanada am Sonntag (20 Uhr MESZ) ist die insgesamt 46. Auflage.

(dpa)
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