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Formel-1-Weltmeister
Hamiltons Vorbilder waren "keine lieben, netten Jungen"

Fotos: Hamilton und Rosberg machen Mercedes-Mitarbeiterin nass
Fotos: Hamilton und Rosberg machen Mercedes-Mitarbeiterin nass FOTO: dpa, ah hm
Berlin. Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton sieht eine gewisse Rücksichtslosigkeit als Erfolgsrezept.

"Alle großen Sportler, die ich bewundere, haben sich genommen, was sie wollten. So musst du sein. Aber du musst es mit Stil und Anstand machen", sagte der Brite im Interview der Tageszeitung "Die Welt". Er gehe nicht als "lieber, netter Junge" in seine Rennen, erklärte der Mercedes-Pilot. "Muhammad Ali war nie so. Tiger Woods nicht. Schumacher oder Senna oder Lauda auch nicht", fügte Hamilton hinzu.

Der 30-Jährige hatte sich in der abgelaufenen Saison seinen dritten WM-Titel gesichert. Wie im Vorjahr war erneut Teamkollege Nico Rosberg sein ärgster Gegner. Der gebürtige Wiesbadener hatte nach der vorzeitigen Niederlage im WM-Kampf die letzten drei Rennen des Jahres gewonnen und damit ein Zeichen für die nächste Saison gesetzt. "Er arbeitet sehr fleißig, ist ein smarter Typ. Ich denke, er wird weiter eine große Zukunft in der Formel 1 haben", sagte Hamilton eher unterkühlt über seinen Dauerrivalen.

Pressestimmen: "Ferrari ist auferstanden" FOTO: qvist /Shutterstock.com/Retusche RPO

 

(areh/dpa)
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