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Rennstall weist Vorwürfe zurück
Mercedes: Pechvogel Hamilton wird nicht sabotiert

Hamilton: Scherzinger-Freund, Mercedes-Pilot
Hamilton: Scherzinger-Freund, Mercedes-Pilot FOTO: dpa, Thomas Frey
Sotschi. Angesichts der teils rätselhaften Pannenserie von Lewis Hamilton und des imposanten Erfolgslaufs von Nico Rosberg in der Formel 1 hat Mercedes Sabotage-Vorwürfe und Verschwörungstheorien zurückgewiesen.

"Wir versuchen für ihn Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen", versicherte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nach dem Grand Prix von Russland mit Blick auf Pechvogel Hamilton. "Wir reißen uns den Arsch auf, um ihm den bestmöglichen Wagen hinzustellen."

Das Team sei "in einigen Sozialen Medien deshalb auch schon beleidigt worden, Verschwörungstheorien kursieren da draußen. Ich will diesen Haufen an Verrückten nicht ignorieren, die denken, dass wir unseren Fahrer, der uns zweimal die WM eingebracht hat, benachteiligen würden", stellte Wolff klar.

Teamaufsichtsrat Niki Lauda widersprach vehement Spekulationen, WM-Spitzenreiter Rosberg werde teamintern in dieser Saison bevorzugt. "Da sind 1100 Menschen und sie alle versuchen, das Beste für beide Autos zu geben. Anders wären wir niemals dahin gekommen", schimpfte Lauda bei Sky Sports. "Wir machen diese Fehler nicht absichtlich. Es sind einfach menschliche Fehler, die jedem unterlaufen können. Wir müssen alle Konsequenzen ziehen, um sicherzustellen, dass es nicht wieder passiert."

Hamilton wird in dieser Saison immer wieder von technischen Problemen eingebremst, für Rosberg läuft es mit vier Siegen in Serie hingegen optimal. Zu Saisonbeginn hatte Mercedes einige Mechaniker bei beiden Piloten ausgetauscht, um unter den Mitarbeitern neue Reize zu setzen. Hamilton klagte, das sei "aus keinem ersichtlichen Grund" erfolgt.

(areh/dpa)
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