| 11.32 Uhr
Lebensgefahr besteht weiterhin
Zustand von Michael Schumacher hat sich leicht verbessert
Reaktionen: "Die schwierigste Meisterschaft, er wird sie aber gewinnen"
Reaktionen: "Die schwierigste Meisterschaft, er wird sie aber gewinnen"
Düsseldorf/Grenoble. In Grenoble haben die Ärzte neue Informationen über den Zustand von Michael Schumacher öffentlich gemacht. Der 44-Jährige wurde in der Nacht erneut operiert. Sein Zustand sei etwas stabiler. Er schwebe aber noch immer in Lebensgefahr. Man habe Zeit gewonnen, so die Mediziner. Von Simon Goßen

Das Protokoll der Pressekonferenz lesen Sie hier nach:

+++ 11.32 Uhr Das war es von der Pressekonferenz. Die wichtigsten Aussagen: Der Zustand von Michael Schumacher hat sich leicht verbessert, ein Hämatom wurde bei einem zweiten Eingriff entfernt. Außer Lebensgefahr ist Schumacher aber noch nicht. Prognosen für die Zukunft seien weiterhin nicht möglich.

+++ 11.29 Uhr Nochmal Schumachers befreundeter Arzt, Dr. Gerard Saillant: "Ich möchte den Ärzten im Namen der Familie danken. Wir möchten Sie aber auch bitten, dass Sie auf uns keinen Druck ausüben. Sie helfen uns, wenn Sie sich zurückhalten. Wir werden eine weitere Pressekonferenz abhalten, wenn es etwas zu berichten gibt."

+++ 11.28 Uhr "Bei der Einlieferung am Sonntag gab es auch eine kleine offene Kopfverletzung. Wir können aber nicht sagen, ob der Helm gebrochen war."

+++ 11.27 Uhr "Ich kann Ihnen versichern, dass wir hier auch andere Patienten haben und wir mit Ihnen genauso verfahren. Unser Beruf dreht sich nicht nur um Herrn Schumacher. Wir behandeln alle unsere Patienten so gut wie möglich."

+++ 11.25 Uhr "Die noch vorhandenen Hämatome sind für uns nicht zugänglich. Sie haben aber auch nicht die Größe wie das Hämatom, welches wir Montagabend entfernt haben".

+++ 11.24 Uhr "Man darf nicht glauben, dass alle Hämatome entfernt wurden. Er hat immer noch welche. Es kann sich verschlechtern oder verbessern."

+++ 11.23 Uhr Jetzt geht es auf französisch weiter: "Beim Eingriff waren sechs, sieben Personen im Einsatz. Das ist aber nichts besonderes."

+++ 11.22 Uhr Eine englischsprachige Reporterin bittet um eine Aussage in Englisch. Der behandelnde Arzt wiederholt seine bisherigen Angaben.

+++ 11.21 Uhr "Er hat noch einige Hämatome, viele Hämatome im Gehirn", sagt einer der Ärzte. "Wir müssen das weiter beobachten."

+++ 11.20 Uhr "Wir werden der Presse nicht täglich Bericht erstatten. Heute gab es Neuigkeiten, aber sonst werden wir nur berichten, wenn es auch etwas zu berichten gibt", sagt die Klinik-Direktorin.

+++ 11.19 Uhr "Man könnte sagen heute ist der Zustand besser, aber noch immer kritisch. Vielleicht könnte es morgen aber auch wieder schlechter sein. Es ist schwierig etwas über die kürzere Zukunft zu sagen."

+++ 11.18 Uhr "Der Scan wurde außerhalb der Intensivstation gemacht, man konnte ihn dorthin transportieren."

+++ 11.16 Uhr "Eine weitere Operation ist momentan nicht vorgesehen. Sein Zustand ist stabil. Stabiler, als er es gestern war."

+++ 11.15 Uhr "Wir haben eine medizinische Strategie, die vorsieht einige Anomalien die noch vorhanden sind zu beheben. Jede Stunde die vergeht, ist ein weiterer Meilenstein."

+++ 11.14 Uhr "Eine Verlegung wäre im Augenblick sehr gefährlich. Wir denken, dass es erstmal wichtig ist, dass er hier bleibt."

+++ 11.13 Uhr "Es ist nicht möglich und es wäre auch nicht aufrichtig, bereits über die Zukunft zu spekulieren. Man kann nicht darüber sprechen, wie es morgen in sechs Monaten oder in zwei Jahren aussieht", sagt Schumachers befreundeter Arzt.

+++ 11.12 Uhr "Es liegt noch ein langer Weg vor ihm."

+++ 11.10 Uhr "Wir können Ihnen nicht sagen, wie es weitergeht. Es ist noch immer zu früh, um eine Aussage darüber zu treffen. Seine Körpertemperatur wird weiterhin etwas herabgekühlt, er liegt im Koma."

+++ 11.09 Uhr Ein behandelnder Arzt spricht wieder: "Man kann noch keine Einschätzung treffen, wie es sein wird, wenn er aufwacht."

+++ 11.08 Uhr Schumachers befreundeter Arzt spricht: "Die Familie ist immer noch hier. Corinna, seine Kinder, sein Bruder. Die Entscheidung zum Eingriff am Montagabend wurde gemeinsam mit der Familie getroffen. Die Sorgen, die wir gestern hatten, haben wir aber noch immer."

+++ 11.06 Uhr "Man kann noch nicht sagen, dass er außer Lebensgefahr ist. Aber wir haben Zeit gewonnen."

+++ 11.05 Uhr Beim Scan am Dienstagmorgen sei zu sehen gewesen, dass ein Hämatom erfolgreich entfernt werden konnte. "Der Eingriff dauerte etwa zwei Stunden".

+++ 11.04 Uhr Der Arzt, der den Eingriff in der Nacht vorgenommen hat, spricht jetzt. "Wir haben mit der Familie gesprochen, da es eine schwierige Entscheidung war. Wir konnten durch den Eingriff den Gehirndruck verringern."

+++ 11.03 Uhr In der Nacht hat es einen weiteren Eingriff gegeben. "Mit einer guten Effizienz, wie sich gezeigt hat".

+++ 11.02 Uhr Ein Arzt bestätigt: "Der Scan zeigt, dass sein Zustand relativ stabil ist. Es gibt keinerlei Anzeichen, dass eine Verschlimmerung zu befürchten ist."

+++ 11.01 Uhr "Ein Scan heute morgen zeigt eine leichte Verbesserung".

+++ 11 Uhr Pünktlich um 11 Uhr ergreift die Generaldirektorin der Klinik das Wort.

+++ 10:56 Uhr Noch sagt niemand etwas. Vielleicht will man tatsächlich bis 11 Uhr abwarten und den Medienvertretern vor Ort noch etwas Zeit geben.

+++ 10.54 Uhr Es geht los, die Ärzte betreten den Raum und werden in Kürze neue Informationen verkünden.

+++ 10:53 Uhr Am Montagabend ist erstmals ein Video aus dem Skigebiet aufgetaucht, das laut dem französischen TV-Sender "BFM TV" zeigen soll, wie Schumacher per Hubschrauber abtransportiert wird. Hier sehen Sie das Video.

+++ 10.43 Uhr Die Familie des schwer verunglückten Michael Schumacher steht unter Schock. "Der Familie geht es natürlich nicht sehr gut", sagte Managerin Sabine Kehm Reportern in Grenoble. "Sie sind geschockt." Sowohl Gattin Corinna als auch die beiden Kinder sind seit Sonntag ebenfalls in dem ehemaligen Olympia-Ort, wo der Formel-1-Rekordweltmeister auf der Intensivstation des Universitätskrankenhauses um sein Leben kämpft.

+++ 10.35 Uhr Die Anteilnahme für Schumacher reißt nicht ab. Auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist mit seinen Gedanken bei ihm. "Denke heute an Michael Schumacher und bin dankbar, für alles, was er für die Clinton Foundation und andere gemacht hat", schrieb Clinton im Kurznachrichtendienst Twitter.

+++ 10.23 Uhr Am Montag hatten die Ärzte in der französischen Stadt berichtet, der 44 Jahre alte Schumacher sei in ein künstliches Koma versetzt worden. Die Situation nach Schumachers schwerem Skiunfall am Sonntag sei weiterhin "außerordentlich ernst". Der Kerpener habe "im Gehirn weit verbreitete Verletzungen" erlitten. Die behandelnden Ärzte sprachen von Blutergüssen und Prellungen im Gehirn. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung war bei dem Aufprall Schumachers Ski-Helm gebrochen.

Quelle: sgo
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