Formel 1 feiert Premiere im Wüstenstaat Bahrain: Schumacher hat Angst vor Sand im Getriebe
zuletzt aktualisiert: 29.03.2004 - 13:57Frankfurt/Main (rpo). Der Saisonstart hätte für Michael Schumacher nicht besser verlaufen können. Dennoch reist der Rekordweltmeister mit einem gewissen Kribbeln zum ersten Formel-1-Rennen im Wüstenstaat Bahrain.
"Das große Fragezeichen in Bahrain ist der Sand. Jeder ist wohl gespannt darauf, wie sich der auswirkt - ob man dann Sand im Getriebe haben wird", erklärte der Ferrari-Pilot vor dem dritten Saisonrennen am kommenden Sonntag auf seiner eigenen Homepage.
Schumacher, der die beiden ersten Grand Prix in Melbourne und Kuala Lumpur souverän gewann, freut sich dennoch auf sein Debüt in dem Königreich. "So eine neue Strecke zu erfahren, das ist immer wieder schön", sagte der Kerpener und fügte gelassen hinzu: "Sich darauf einzustellen, ist nicht so schwierig, wie man das vielleicht denken würde."
Neben Unwägbarkeiten durch den Wüstensand rechnet Schumacher vor allem wegen der hohen Temperaturen mit einer ähnlich strapaziösen Hitzeschlacht für Fahrer und Material wie zuletzt in Malaysia: "Wir fahren dahin mit dem Wissen, dass es erneut ein heißes Rennen werden wird."
Wegen der momentan angespannten politischen Lage und ständiger Terror-Warnungen soll der sechsmalige Champion den 30 Kilometer langen Weg zur Rennstrecke sogar in einer gepanzerten Limousine zurücklegen. Zudem bekommt Schumacher wie alle Fahrer einen eigenen Leibwächter gestellt.
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