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Race of Champions
Schumacher und Vettel verpassen Einzel-Sieg
Race of Champions 2012: Die besten Bilder
Race of Champions 2012: Die besten Bilder FOTO: dpa, Rungroj Yongrit
Bangkok. Der Siegesparty nach dem Nationen-Cup folgte das erneute Aus am Sonntag: Die Formel-1-Superstars Sebastian Vettel und Michael Schumacher haben beim 25. Race of Champions den ersten deutschen Einzelsieg verpasst. Im Rajamangala Nationalstadion von Bangkok beendete Formel-1-Kollege Romain Grosjean die Titelträume der Deutschen.

Ser Franzose schaltete im Viertelfinale zunächst Vettel aus, im Halbfinale musste sich auch Schumacher dem späteren Sieger geschlagen geben. Noch am Samstag hatte Team Deutschland ungeschlagen den sechsten Mannschaftstitel im sechsten Anlauf gewonnen, im Finale war Frankreich mit Grosjean und Rallye-Pilot Sebastien Ogier chancenlos gewesen.

"Heute war es einfach anders"

"Was auch immer die Gründe sind, ich kann es nicht erklären", sagte der dennoch gut gelaunte Schumacher nach dem Einzelwettbewerb: "Gestern waren wir in jeder Hinsicht die Schnellsten, heute war es einfach anders. Die besten Jungs sind hier am Start, da hat es dann einfach nicht mehr gereicht." Drei Wochen nach seinem letzten Formel-1-Rennen blickte der Rekordweltmeister auf ein geruhsameres Jahr 2013 voraus: "Ich freue mich jetzt erstmal auf deutlich mehr Freizeit."

Nach erneut dominanten Vorstellung als Team hatten sich Vettel und Schumacher fest vorgenommen, endlich auch ohne den jeweiligen Kollegen einen Titel beim Motorsport-Spektakel zu gewinnen. "Unsere Strategie besteht darin, dass wir uns erst im Finale treffen", hatte Schumacher vor dem Einzelwettbewerb verraten. Der Plan scheiterte jedoch bereits am Turnierbaum, spätestens im Halbfinale mussten die Deutschen aufeinander treffen. Mit jeweils drei Siegen aus drei Rennen gewannen beide ihre Gruppen souverän und gingen sich so zumindest im Viertelfinale aus dem Weg.

"Wenn man ans Limit geht, wird es eng"

Dort scheiterte Vettel jedoch unglücklich. Im Duell mit Grosjean steuerte er seinen KTM X-Bow gegen die Bande, das beschädigte Fährzeug war anschließend nicht mehr siegfähig. "Das sind leider die Regeln", analysierte Schumacher: "Die Banden sind sehr nah, wenn man dann ans Limit geht, wird es eng." Der Kerpener selbst setzte sich im Nascar-Boliden in der Runde der letzten Acht zunächst gegen den fünfmaligen Motorrad-Weltmeister Mick Doohan (Australien) durch. Anschließend war aber auch für Schumacher trotz guter Fahrt Schluss gegen Grosjean.

Im Duo waren Vettel und Schumacher am Samstag dagegen erneut nicht zu schlagen gewesen, schon in der Vorrunde hatten sich die Favoriten keine Blöße gegeben. Im Halbfinale traf Team Germany auf die Australier Doohan und Jamie Whincup. Whincup patzte, Schumacher fuhr locker zum 1:0. Vettel berührte gegen Doohan zwar die Bande, bekam dafür jedoch keine Strafe und machte den Finaleinzug perfekt. Dort fuhr Vettel gegen Ogier einen souveränen Sieg ein, Schumacher hatte keine Probleme mit Grosjean.

Quelle: can/nbe/sid/csi
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