Keine Taschen und Rucksäcke erlaubt: Strenge Sicherheitsvorkehrungen in Indianapolis
zuletzt aktualisiert: 21.09.2001 - 09:40Indianapolis (rpo). Das Formel-1-Rennen von Indianapolis (30. September) wird unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Das ist das Ergebnis eines Treffens zwischen den Organisatoren und den örtlichen Polizeibehörden.
Demnach wird den voraussichtlich knapp 200.000 Besuchern der Einlass mit Taschen und Rucksäcken verwehrt, auf den eigentlich geplanten Einsatz von Metalldetektoren soll allerdings verzichtet werden. "Unsere Gäste wollen sich speziell nach den Ereignissen der letzten Tage sicher fühlen. Wir glauben, dass wir die besten Voraussetzungen dazu geschaffen haben", sagte Sicherheitschef Jim Campbell.
Peter Beering, in Indianapolis für den Bereich Terrorismus zuständig, gab dem Rennen ebenfalls grünes Licht: "Wir haben einen soliden Plan ausgearbeit. Zudem sind die Zuschauertribünen aus Stahl und Beton hergestellt. Die Anlage ist sicher." Sämtliche Sicherheitsvorkehrungen müssen noch von Rennleiter Tony George genehmigt werden. Es wird erwartet, dass George spätestens am Wochenende sein Okay gibt.
Sicherheitsexperte: Alle können sich sicher fühlen
Die Organisatoren des vorletzten Formel 1- Rennens in dieser Saison am 30. September in Indianapolis werden alles nur Menschenmögliche tun, um die Veranstaltung sicher austragen zu können. "Alle Beteiligten möchten die Gewissheit haben, dass sie sich sicher fühlen können. Sie können die Gewissheit haben, wir werden nichts dem Zufall überlassen", versprach Sicherheitsdirektor Jim Campbell am Donnerstag nach einem Meeting mit diversen Sicherheitsfirmen.
Seine Zuversicht gründet sich darauf, dass "die Indy 500 und Brickyard 400 noch mehr Zuschauer anziehen als der US Grand Prix und wir auch diese Rennen jedes Jahr sicher ausgetragen haben. Das wird uns auch diesmal gelingen". Bislang sind 160 000 der 200 000 Eintrittskarten verkauft worden.
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