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Nach Vettel-Attacke
Wolff sieht Verhältnis zwischen Mercedes und Ferrari nicht belastet

Toto Wolff sieht Verhältnis zwischen Mercedes und Ferrari nicht belastet
Lewis Hamilton im Gespräch mit Sebastian Vettel. FOTO: afp, wt
Spielberg bei Knittelfeld. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff (45) sieht das Verhältnis zwischen den Silberpfeilen und Ferrari nach dem Rammstoß von Baku nicht nachhaltig belastet.

"Es herrscht großer Respekt zwischen Mercedes und Ferrari, zwei legendären Motorsportmarken - nicht nur wegen der Herausforderung auf der Strecke, sondern auch, weil wir ein gemeinsames Ziel verfolgen: Wir wollen die Formel 1 gedeihen sehen", wird Wolff am Dienstag in einer Pressemitteilung des Teams zitiert.

Ferrari-Star Sebastian Vettel war nach seiner rüden Attacke auf Mercedes-Pilot Lewis Hamilton am Montag zum Rapport beim Automobil-Weltverband FIA in Paris angetreten. Die Regelhüter sahen nach der Anhörung jedoch von einer weiteren Bestrafung ab, Vettel darf ohne weitere Sanktionen am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) beim Großen Preis von Österreich in Spielberg an den Start gehen.

"Dieses Kapitel ist jetzt geschlossen und wir haben den Moment hinter uns gelassen. Die Anhörung am Montag war zwischen der FIA und Sebastian, und sie kam zu dem Ergebnis, das wir alle gesehen haben", sagte Wolff: "Unser Hauptaugenmerk lag seit Baku auf unseren eigenen Schwächen."

Wolff zeigte sich trotz der neuen Schärfe im Titelduell zwischen dem Führenden Vettel und Verfolger Hamilton trotzdem betont gelassen. "Jede große Formel-1-Saison wird von einer großen Rivalität geprägt. In diesem Jahr scheint es der Kampf zwischen Ferrari und Mercedes sowie Lewis und Sebastian zu sein", sagte der Boss der Silberpfeile: "Es ging ruhig los, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis die Rivalität härter und umstrittener werden würde."

Seit seiner Abreise aus Aserbaidschan äußerte sich Hamilton nicht mehr zu dem Vorfall. Vettel hatte den Briten am Montag in einem Statement auf seiner Homepage offiziell um Entschuldigung gebeten und auch durch die Einsicht seines Fehlers eine härtere Bestrafung vermieden.

(sid)
 
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