| 13.26 Uhr

Schumacher-Comeback nicht befristet
Weber: Schumi kann noch bis 50 fahren

So sieht Schumachers neuer Silberpfeil aus
So sieht Schumachers neuer Silberpfeil aus FOTO: AP
Berlin (RPO). Für Rückkehrer und Rekordweltmeister Michael Schumacher muss nach drei Jahren Mercedes noch nicht Schluss sein. Der 41 Jährige könnte der Königsklasse sogar noch länger erhalten bleiben.

Das glaubt Schumachers Manager Willi Weber, nach dessen Meinung der Kerpener "noch bis 50 fahren" könnte und auch beim Gewinn seines achten Titels nicht zwangläufig aufhören würde. "Es ist ja nicht die Frage des Titels, da hätte er auch nach dem dritten aufhören können. Es geht ihm um den Spaß, die Freude, das ist sein Leben, und das macht er so lange, bis er merkt, dass es nicht mehr geht", sagte Weber dem Berliner Tagesspiegel.

Am kommenden Sonntag beim Großen Preis von Bahrain (13 Uhr/Live-Ticker) wird Schumacher erstmals nach 1239 Tagen wieder um WM-Punkte kämpfen. Den Titel erwartet Weber in diesem Jahr noch nicht von ihm, wohl aber erstklassige Resultate.

"Rennen wird er mit Sicherheit gewinnen", sagte der Schwabe, der Schumacher 1991 in die Formel 1 brachte: "Ob es dann schon im ersten Jahr für den Titel reicht - da müssen wir uns überraschen lassen. Aber ich gehe davon aus, dass er es dann im zweiten Jahr packen müsste."

Weber ist davon überzeugt, dass Schumacher sich gegen seinen fast 17 Jahre jüngeren Teamkollegen Nico Rosberg durchsetzen wird. "Auf jeden Fall. Das Erste, was ein Rennfahrer versucht, ist, seinen Teamkollegen in den Griff zu kriegen. Das wird vielleicht die ersten zwei oder drei Rennen schwierig. Aber sobald er wieder alles so hat, wie er es gerne hätte, sehe ich eigentlich nicht, wieso er ihn nicht schlagen sollte. Könnte. Kann. Muss", sagte Weber.

Auch über die Ambitionen von Vize-Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull), Titelverteidiger Jenson Button, Lewis Hamilton (beide McLaren), Fernando Alonso oder Felipe Massa (beide Ferrari), die alle Schumacher schlagen wollen, macht sich Weber nicht zu viele Gedanken.

"Einfach wird es nicht. Die Herausforderung macht ihn aber auch stark. Er ist für mich der beste Rennfahrer der Welt, und er wird es auch bleiben", sagte Weber: "Wenn das Auto entsprechend gut ist, mache ich mir überhaupt keinen Kopf."

(SID/chk)
 
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