Safin bleibt die Nummer 1: French Open: Spanier Costa erstmals im Finale
zuletzt aktualisiert: 07.06.2002 - 17:52Paris (rpo). Albert Costa steht zum ersten Mal in einem Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Der Spanier konnte sich im Halbfinale der French Open gegen seinen Landsmann Alex Corretja durchsetzen.
Der spanische Tennisprofi Albert Costa steht zum ersten Mal im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Im ersten Halbfinale der French Open in Paris gewann der 26-Jährige Costa mit 6:3, 6:4, 3:6, 6:3 gegen Alex Corretja. Costas Finalgegner ist entweder der Russe Marat Safin oder Juan Carlos Ferrero, der sich als dritter Spanier für die Vorschlussrunde des mit 11,2 Millionen Dollar dotierten Sandplatzturniers qualifiziert hatte.
Unabhängig vom Ausgang des Turniers im Stade Roland Garros bleibt Safin die Nummer 1 in der ATP-Jahreswertung (Champions Race). Die Spitzenposition hätte dem Russen nur André Agassi streitig machen können; doch der 32 Jahre alte Amerikaner war im Viertelfinale an Ferrero gescheitert.
Corretja musste behandelt werden
Die Schlüsselszene im Halbfinale spielte sich nach fast zweieinhalb Stunden ab: Als Costa im vierten Satz mit 1:0 führte, rutschte sein Gegner bei einem Sturmlauf ans Netz unglücklich aus. Corretja erlitt dabei Abschürfungen an der Hand und musste behandelt werden.
Doch die 10-minütige Pause nutzte am Ende nur Costa, der seinem Freund und Daviscup-Partner prompt den Aufschlag abnahm. Das 2:0 im vierten Satz war die Vorentscheidung. Trotz einer starken Vorstellung vergab Corretja die Chance, zum dritten Mal nach 1998 und 2001 ins Finale der French Open einzuziehen.
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