French Open: Frühes Aus für "Pete perfect"
zuletzt aktualisiert: 28.05.2002 - 12:40Paris (rpo). Pete Sampras musste bei den French Open schon wieder passen. Als erster gesetzter Spieler schied der beste Tennis-Profi aller Zeiten schon in Runde eins aus.
Nach zwei Regenpausen von jeweils 40 Minuten war das Schicksal von "Pete perfect" besiegelt - der Italiener Andrea Gaudenzi war nach dem 3:6, 6:4, 6:2, 7:6 (7:3) so beeindruckt von dem großen Verlierer, dass er sogar das Jubeln vergaß.
"Ich fühle mich leer jetzt", meinte der 13-malige Grand-Slam- Gewinner auf der Pflicht-Pressekonferenz nach der bitteren, weil vermeidbaren Niederlage. "Aber ich glaube, dass das Gefühl in den nächsten Tagen noch schlimmer wird, wenn man nach Hause muss", gestand Sampras. Vorwürfe macht sich der tragische Held allerdings nicht: "Ich habe alles getan, hart gearbeitet und mich gut vorbereitet. Am Ende war es frustrierend, ich bin enttäuscht, denn ich habe gut gespielt und hatte meine Breakchancen."
Sieben Mal in Wimbledon gewonnen
Wimbledon hat Sampras zwischen 1993 und 2000 sieben Mal gewonnen, in Roland Garros will es einfach nicht klappen. Auch im 13. Anlauf scheiterte der bescheiden gebliebene Superstar in Paris. Seine bestes Resultat war der Vorstoß ins Halbfinale, das war 1996, als er vom späteren Sieger Jewgeni Kafelnikow gestoppt wurde. Drei Mal (1995, 2000 und 2002) strauchelte Sampras schon an der Auftakthürde, doch seine Matchbilanz wird für immer positiv bleiben: Seit seinem Debüt im Jahr 1989 stehen 24 Siegen nur 13 Niederlagen gegenüber.
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