Frauenfußball: Torsten Frings und seine Haare
VON FRANZISKA BLUHM - zuletzt aktualisiert: 13.06.2008 - 15:37Düsseldorf (RPO). Reden Sie mal mit Männern über die Haare von Fußballern. Oder besser: lassen Sie's. Führt zu nichts. Während die meisten Männer mittlerweile dulden, wenn südländische Kicker ihr Haupthaar schulterlang tragen, ist diese Frisur im deutschen Team höchst umstritten.
Und führt zu seltsamen Diskussionen. Weil es dann immer um die Haare von Torsten Frings geht. Klar kann man über den Sinn langer Haare bei Fußballern streiten (warm, ungepflegt, unmännlich!). Nicht aber darüber, ob Torsten Frings sein Haar lieber kurz tragen sollte. Weil er dann doof ausschaut. Sieht man doch auf dem Foto.
Mein Freund Marco ist da ganz anderer Meinung. Deshalb sagt er oft, dass sich der Frings mal die Haare schneiden müsste. Grund eins: "Dieses komische Haarband, da". Dabei bedenkt er aber nicht, dass Frings ohne dieses dünne Stirnband um den Kopf nicht so ein toller Fußballer wäre.
Würde den Ball ja nicht treffen, weil ihn seine Haare die gute Sicht auf den Ball und seine Gegner verdecken würden. Grund zwei: "Nach 20 Minuten sehen die Haare so fettig aus." Interessant, dass gerade ein Mann glaubt, dass Fußball spielen ohne zu schwitzen möglich ist.
Doch bevor ich diesen Sachverhalt erläutert habe, hat Marco mir schon ein "Du und der Lutscher" an den Kopf geworfen. Anfangs habe ich versucht, zwischen den langen Haaren und dem Begriff "Lutscher" einen Zusammenhang herzustellen. Gibt keinen, weiß ich mittlerweile, weil das nur ein Spitzname ist. Wir reden dann nicht weiter. Weil man nur noch über Marcos Haarpracht diskutieren könnte. Und da gibt's nicht so viel zu diskutieren.
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