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Ukrainische Frauenrechtlerinnen haben am Morgen der EM-Gruppenauslosung in der Haupstadt Kiew gegen die angeblich geplante Legalisierung von Prostitution während des Turniers demonstriert.
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Wenige Stunden vor der Gruppenauslosung für die Fußball-Europameisterschaft 2012 haben ukrainischen Frauen mit einer Protestaktion auf das Problem Prostitution hingewiesen.
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Vor dem Olympiastadion in Kiew, wo am 1. Juli 2012 das Finale der EURO 2012 in Polen und der Ukraine ausgetragen wird, wiesen die nur spärlichen bekleideten Damen vor der versammelten Press aus ganz Europa darauf hin, dass in ihrem Land nach wie vor Zuhälter ihr Unwesen treiben würden.
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"Wir wollen auf die Situation der Frauen in der Ukraine aufmerksam machen", sagte Inna Schewtschenko von der Frauen-Organisation Femen, die für die Selbstbestimmung des Menschen, insbesondere der Frauen eintritt.
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Femen tritt seit geraumer Zeit mit seinen Oben-ohne-Protesten gegen Wahlfälschungen, Sextourismus und Sexismus in Erscheinung. Die Organisation befürchtet, dass während der EM-Endrunde (8. Juni bis 1. Juli) vor allem in der Ukraine die Prostitution erheblich ansteigt.
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Der Protest wurde allerdings schnell durch ukrainische Sicherheitskräfte unterbunden, die die Frauen in Polizeifahrzeugen abtransportierten.
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