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Kevin Kuranyi ist von der deutschen Nationalmannschaft geflüchtet. Das Protokoll des Eklats.
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Samstag, 13 Uhr
Joachim Löw bestimmt den 18er-Kader für das Spiel gegen Russland. Jermaine Jones und Kevin Kuranyi sind nicht dabei und müssen auf die Tribüne.
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Samstag, 13.30 Uhr
Löw trifft sich mit Kuranyi zum Gespräch. Er nennt ihm die Gründe für seine Nicht-Berücksichtigung. Löw: "Er war maßlos enttäuscht."
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Samstag, 20.45 Uhr
In Dortmund beginnt das dritte WM-Qualifikationsspiel. Kuranyi sitzt zusammen mit Jones und Betreuern auf der Gegentribüne.
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Samstag, 21.30 Uhr
Kuranyi verlässt die Loge - angeblich um Freunde auf der Haupttribüne zu besuchen. Stattdessen fährt er mit seinem Bruder nach Hause.
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Samstag, 23.55 Uhr
Der Mannschaftsbus steht zur Abfahrt bereit. Kuranyi fehlt. Teammanager Oliver Bierhoff versucht ihn per Handy zu erreichen - vergeblich. Der Bus fährt ohne den Schalker ab.
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Samstagnacht
Freunde von Kuranyi - unter anderem Profi Felix Luz - holen dessen persönliche Sachen aus dem Teamhotel ab.
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Sonntag, 11.15 Uhr
Löw tritt vor die Kameras: "Es besteht Klärungsbedarf." Von Kuranyi hat er immer noch nichts gehört. Eine Entscheidung über die Zukunft des Stürmers im DFB-Team fällt er noch nicht. Zumindest nicht öffentlich.
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Sonntag, 11.35 Uhr
Kuranyi-Berater Roger Wittmann meldet sich telefonisch im DSF-"Doppelpass" zu Wort. Er sagt: "Kevin wollte einfach nach Hause." Über seine Beweggründe und Zukunft ist noch nichts bekannt.
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Sonntag, 12.06 Uhr
Die Ära von Kevin Kuranyi in der Nationalmannschaft ist zu Ende. Löw macht klar, dass er den Schalker nie mehr nominieren wird.