Bastian Schweinsteiger hatte alles versucht, doch auch der beste deutsche Spieler des WM-Turniers konnte die Halbfinal-Niederlage gegen Spanien nicht verhindern.
Da es spielerisch nicht so recht lief, packte Schweinsteiger regelmäßig die Grätsche aus.
Andres Iniesta lieferte sich packende Duelle mit dem Bayern-Star.
Auch Pedro spürte mehr als nur Schweinstiegers Atem.
Schweinsteiger arbeitete unermüdlich, lief 12,3 Kilometer im Spiel - nur Spaniens Xavi kam auf die identische Laufleistung.
Er eroberte Bälle in der Defensive.
Kämpferisch konnte ihm niemand das Wasser reichen.
Durch die vielen Zweikämpfe litt jedoch die Kreativität ein wenig.
Doch auch im Spiel nach vorne versuchte der 25-Jährige Akzente zu setzen.
Schweinsteiger war überall.
Schweinsteiger zeigte ein großes Spiel.
Doch auch er konnte Spaniens goldenes Tor durch Carles Puyol nicht verhindern.
Am Ende regierte bei ihm der Frust.
Die Sekunde des Abpfiffs.
Schweinsteiger sackte auf dem Rasen zusammen.
Puyol reichte ihm nach Spielschluss die Hand.
Doch trösten konnte ihn das nicht.
Auch Gegenspieler Iniesta gratulierte dem geschlagenen Schweinsteiger zur guten Leistung.
Beide tauschten anschließend die Trikots.
Danach nahm er Kapitän Philipp Lahm in den Arm.
Schweinsteiger blickt ins Leere.
Der große Traum vom Finale ist geplatzt.
Nach einer fabelhaften WM, bei der er zum Weltstar aufstieg, war Schweinsteiger am Boden zerstört.
Niedergeschlagen trottete er in Richtung Kabine.
Auf Freundin Sarah Brandner (l.) kommt viel Arbeit zu - sie muss den deutschen Star nun wieder aufbauen.