Herald Sun: "Unsere Träume von der WM-Ausrichtung platzten in den frühen Morgenstunden, als Katar als Sieger des Bewerbungs-Prozesses verkündet wurde. Ein vernichtender Beurteilungs-Report der FIFA über die drückende Hitze im Katar im Juni und Juli zählte nichts mehr, als die Nation aus dem Mittleren Osten die Wahl gewann."
The Age: "Katar holt die WM 2022, Australien als Erster raus. Australiens Enttäuschung, die Austragung der WM 2022 an Katar verloren zu haben, verwandelte sich in Wut über die Erkenntnis, dass das Team von Down Under nur eine Stimme der FIFA-Exekutive erhalten hatte und als erste Nation ausgeschieden war."
The Australian: "Australien verliert gegen Katar. Australien verpasste die Ausrichtung der WM, als FIFA-Offizielle die umstrittene und hochriskante Option zogen, die Veranstaltung nach Katar zu vergeben. Der reiche aber winzige Golf-Staat hat kaum Fußball-Fans oder Stadien und ein Klima, das während der WM so heiß sein wird, dass die Organisatoren, massive Klimatisierungs-Systeme für ganze Stadien und Fan-Zonen einrichten müssen, um schwere Gesundheitsrisiken zu vermeiden."
New York Times: "Das ist ein Rückschlag für die Entwicklung des Fußballs in den USA. Wir haben bei der WM-Vergabe verloren, obwohl wir die fachlich bessere Bewerbung hatten. Die Abstimmung zeigt zum Teil die dunkle Innenpolitik der FIFA."
Washington Post: "Katar ist kleiner als Connecticut, hat keine Wurzeln im Fußball und ist im Sommer bedrückend heiß. Oberflächlich betrachtet, macht es keinen Sinn, die WM an diesen Wüstenstaat und nicht an die USA oder einen der anderen drei erprobten Mitbewerber zu vergeben. Für diejenigen, die mit der Komplexität der FIFA und deren Mission, Geschichte zu gestalten, vertraut sind, kommt die Entscheidung aber nicht unvorhergesehen."
Los Angeles Times: "Das war ein Soccer Shocker - FIFA vergibt Weltmeisterschaften an Russland und Katar. Engalnd und die USA werden abgewiesen. Die FIFA nimmt zwei ungewöhnlich große Risiken auf sich. Das Paradestück des Fußballs soll in zwei momentan noch schlecht vorbereiteten Ländern ausgetragen werden."
Seattle Times: "Katar? Wirklich? Die FIFA macht den USA die lange Nase und vergibt die WM an das fußballarme und ölreiche Katar. Diese Bekanntgabe feuert die bereits exitierenden Verdächtigungen über Absprachen, die dem gesamten Vergabeprozess überschattet haben, weiter an."
Time Magazine: "Dieses Resultat reflektiert geopolitische Trends. Russland und Katar werden von starken, kompromisslosen Regierungen geführt. Wer braucht eine total freie Presse oder faire Wahlen, um eine gute Show zu garantieren?"
Gazzetta dello Sport: "Die Weltmeisterschaft ist in den Händen der Reichen. Schade, dass Moskau und Katar die schlechtesten Dossiers überhaupt vorgelegt haben. Die Distanzen und Transportbedingungen in Russland sind genauso beängstigenden, wie die 50 Grad im Schatten in Katar. Wir haben einmal mehr den Beweis erhalten, dass nur die Politik, nur das mehr oder weniger saubere Geschäft zählt. Am Schluss gewinnt trotz der unzähligen Skandalserie immer Blatter."
Corriere dello Sport: "England K.o.. Die FIFA wählt zwei Debütanten für die Weltmeisterschaft. Die Grenzen des weltweit populärsten Sports dehnen sich aus. Als Blatter den Sieger verkündet, können die Unterlegenen die Enttäuschung nicht verbergen. Fraglich ist, ob die Delegierten wirklich von dem Projekt der Araber überzeugt, oder ob sie von anderen Qzalitäten fasziniert sind."
Tuttosport: "Riesen-Überraschung! Russland und Katar werden die Weltmeisterschaften 2018 und 2022 organisieren, doch der Verdacht eines Stimmenkaufs ist groß. In Katar gibt es abgesehen von der Hauptstadt Doha keine Städte, sondern nur Dörfer. Die Temperaturen erreichen 50 Grad und in den öffentlichen Lokalen ist der Verkauf von Alkohol verboten. Wie werden das englische, deutsche und niederländische Fans überstehen?"
Repubblica: "Die FIFA stiehlt Obama den Fußball. Die WM 2022 wird in Katar und nicht in den USA ausgetragen. Unter der Diktatur von Leutnant Blatter ist alles möglich. Russland ist zwar das größte Land der Welt mit einer riesigen Sporttradition. Die WM in Katar auszurichten, ist aber als würde man sie auf die Venus verlegen."
The Peninsula: "Katar hat die Konkurrenten in einer historischen Abstimmung ausgestochen und die FIFA davon überzeugt, dass die erste WM im Mittleren Osten die Mauer des Misstrauens zwsichen Osten und Westen einreißen wird.
Gulf Times: "Der Zuschlag hat das Land verändert. Es wurde Geschichte geschrieben. Tränen der Freude haben die Augen vieler Kataris gefüllt. Es war eine Stimmung wie im Karneval."
AS: "Das Erdöl holt die Weltmeisterschaften. Die iberische Kandidatur hatte keinen Erfolg. Russland und Katar gewannen wegen ihres wirtschaftlichen Gewichtes und ihres Status als Newcomer."
De Volkskrant: "Der seltsame Geldzirkus erlebt in Zürich seinen Höhepunkt. Die FIFA sprach ein deutliches Urteil und vergab die Weltmeisterschaften an Russland und Katar. Beide Länder sind keine Vorbilder für Demokratie, gewannen aber das Spiel im Hinterzimmer. Man kam aus dem Staunen nicht heraus."
De Telegraaf: "Die Russen schnappen sich den Hauptgewinn, die WM 2022 steigt in Katar. Bei der niederländischen Delegation war die Enttäuschung groß. Aber es war eine ehrenvolle Niederlage. Der Bewerbung von Holland und Belgien gelang es innerhalb eines Jahres, sich von einer Lachnummer zu einem seriösen Außenseiter zu entwickeln. Jetzt müssen sich die Niederlande für die EURO 2020 bewerben.
Ad: "Der Optimismus wird nicht belohnt. Die Niederlande und Belgien greifen daneben. Die FIFA muss jetzt vollständig auf den Kopf gestellt werden. Der Vorteil der kombinierten WM-Vergabe in diesem perfiden Wahlzirkus ist, dass sich die FIFA nun dafür erst 2018 wieder versammelt. Daas unter dem Dach des Verbandes passieren, ist deutlich. Die Glaubwürdigkeit dieser Organisation ist auf dem Tiefpunkt angekommen."
Daily Mirror: "Russland ist ein von Korruption durchzogener Mafia-Staat, Katar ein mittelalterliches Königreich ohne Meinungsfreiheit. Wie um alles in der Welt haben sie die überbezahlten Mitglieder der FIFA davon überzeugt, ihnen die WM zu geben? VERKAUFT!"
The Sun: "Die FIFA schiebt Russland die WM zu. Unsere Bewerbung bekommt nur zwei mickrige Stimmen. Die Entscheidung der FIFA war ein Affront gegenüber England, das eine Bewerbung auf die Beine gestellt hatte, die von vielen Beobachtern als die beste angesehen wurde. Erste Stimmen fordern bereits eine Korruptions-Untersuchung."
The Times: "Das war eine Blamage. England ist Letzter der vier Bewerber geworden. Eine Weltmeisterschaft sollte ein Fest des Sports sein. Doch der Vergabeprozess entpuppte sich als ein schwarzes Loch aus Hinterzimmer-Machenschaften und politischem Eigeninteresse. Dies war eine Peinlichkeit für einen internationalen Sportverband. Die FIFA sollte ihre Probleme jetzt aufarbeiten."
The Guardian: "Russlands Sieg ist eine Erniedrigung für England. Nachdem sich das Mutterland des Fußballs im Sommer in Südafrika nicht mit Ruhm bekleckert hatte, musste es schon wieder eine schallende Ohrfeige einstecken. Die Diplomatie von David Cameron, Prinz William und David Beckham zeigte, dass Englands Bewerbung nichts mit der brutalen Realität der FIFA-Politik zu tun hatte. Wladimir Putin feierte einen Sieg ohne überhaupt bei der Vergabe in Zürich anwesend zu sein."
Daily Mail: "War die WM-Vergabe ein abgekatertes Spiel? Das erniedrigte England zieht mal wieder den Kürzeren. Von der Downing Street gibt es keine Glückwünsche an Russland. Englands bittere Niederlage im Rennen um die Weltmeisterschaft 2018 hat einen neuen "Kalten Krieg" mit Russland ausgelöst. Inmitten schwerer Vorwürfe von nebulösen Hinterzimmer-Deals bekam Russland das Turnier - ein Land, das durch die Wikileaks-Enthüllungen als Mafia-Staat gebrandmarkt worden ist."
Komsomalskiaja Prawda: "Erst die Olympischen Spiele in Sotschi, dann die Fußball-Weltmeisterschaft: Jetzt kann uns nichts mehr aufhalten. Der 2. Dezember 2010 wird als großer Tag in die Geschichte des Welt-Fußballs eingehen."
Sowjetski Sport: "Wir sind die Gastgeber! Unsere Konkurrenten mussten die Überlegenheit Russlands anerkennen. Die WM 2018 wird in 13 russischen Städten stattfinden."
Rheinische Post: "Eine WM in einem heißen Wüstenstaat, wo Fußball keine Tradition hat und mit Alkohol geächtet ist - für so ein Projekt muss man erst einmal eine Mehrheit beschaffen. Die Scheichs wissen offenbar, wie so etwas geht. Und dass zur russischen Delegation der in Sachen Sport sehr spendable Gazprom-Mogul Roman Abramowitsch gehörte, lässt erahnen, worum es im innersten Fußball-Zirkel geht."
Lausitzer Rundschau: "Apropos Fans, wie viele Katarer mögen denn eigentlich den Fußball und diese Stars? In einem Wüstenstaat, halb so groß wie das Land Brandenburg und mit einer Million Einwohnern, können das eigentlich gar nicht so viele sein. Zumal die Fußballtraditionen sich auf Vorruhestands-Auftritte beschränken, wie sie Mario Basler oder Stefan Effenberg dort abgeliefert haben. Doch das Land mit dem größten Pro-Kopf-Einkommen kann sich halt die WM-Lobbyarbeit schlichtweg leisten. Und so ein Vergabeverfahren ist eben leider nur etwa so demokratisch wie das politische System Russlands."
Lübecker Nachrichten: "Dass Katar den Zuschlag für 2022 bekam, ist ein Skandal. Und es sollte der letzte sein, für den Verbandspräsident Sepp Blatter und seine Corona, im Dunste von Korruption und Vetternwirtschaft, verantwortlich zeichnen. Katar und die anderen Emirate haben es zuletzt immer wieder verstanden, große Sportevents in ihre Wüste zu kaufen. Aber ob Tennis, Fußball oder Formel 1 - da springt kein Funke über. Bei 50 Grad Außentemperatur erfrieren in Sport-Kühlhäusern die Emotionen. Und die gehören vor allem bei einer Fußball-WM dazu. Fröhliche, bunte Bilder wie aus Südafrika, Fanfeste wie in Deutschland - vergessen wir's. 2022 werden fürchterlich sterile Spiele. Die Fifa hat ihr einziges Gut, den Fußball, verraten und verkauft."
Neue Presse: "Scheich Mohammed bin Chalifa Al-Thani regiert einen unwirtlichen Zwergstaat, wo es vermutlich mehr Dornenbüsche als Fußballfans gibt. Angekündigt ist eine WM der kurzen Wege, fünf Stadien drängen sich auf einem Gebiet von etwa der Größe Hannovers. Bei Temperaturen von bis zu 50 Grad regieren die Klimaanlagen - was an dieser WM öko sein soll, bleibt das Geheimnis der Scheichs. Dafür rechnet sie sich für die Fifa - Katar sitzt auf gigantischen Gas- und Ölvorkommen. Die Entscheidung der Fifa richtet sich rein nach ökonomischen Interessen - Leidenschaft und Emotion sind abgewählt worden."
Neue Osnabrücker Zeitung: "Von der Illusion, dass große Sportereignisse in einem demokratischen, transparenten und fairen Verfahren vergeben werden, haben wir uns längst verabschiedet. Auch die WM 2006 kam nicht zu uns, weil der Franz so schön 'Jo, mei' sagt. Wer das begriffen hat, wird auch von der gestrigen Entscheidung nicht überrascht sein. Im Riesenreich Russland kann ein gigantischer Fußball-Markt erschlossen werden. Und im Zwergstaat Katar spielt Geld gar keine Rolle. Die Versprechen von Riesengewinnen für die Fifa haben den Ausschlag gegeben. Im Namen des Fußballs? Nein, im Namen des Profits."
Hamburger Abendblatt: "Falls Sie sich nun fragen, was die Männer des Weltfußballverbands dazu bewogen haben könnte, einen sauheißen Wüstenfleck, dessen Name die meisten Fans bis gestern für eine Atemwegserkrankung gehalten hätten, zum Gastgeber des bedeutendsten Sportereignisses der Jetztzeit zu machen, müssen auch wir leider passen. Die Abstimmungen des Exekutivkomitees sind geheim, und was Fifa-Chef Sepp Blatter an Gründen vorweist, hat allen Erfahrungen zufolge mit den wirklichen Motiven nur wenig zu tun. Sicher ist nur eins: Der Fußball selbst kann kein Argument gewesen sein."
Freie Presse: "Katar muss auf auswärtige Fans bauen. In dem Land, nur dreimal so groß wie Berlin und 113. der Fifa-Weltrangliste, leben gut eine Million Einwohner, davon 80 Prozent Ausländer. Fußball hat dort soviel Tradition wie Golf in Grönland. Mit dem Votum hat die Fifa weiter an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Allein eine Doppelvergabe auszurichten, damit der Klüngelei geradezu Tür und Tor zu öffnen, machte die Wahl zu einer Farce. Aber Geld heilt alle Wunden."
Financial Times Deutschland: "Die Funktionäre haben einen Punkt erreicht, an dem sie ihrem Kernprodukt schaden. Da ist zum einen die Ignoranz, mit der die Fifa-Oberen über den Bestechungsskandal in ihren eigenen Reihen hinweggehen. Berechtigte Forderungen, die WM-Vergabe zu verschieben, bis die Vorwürfe geklärt sind, schob der Verband beiseite. Und dann wählte er ausgerechnet zwei Länder, die nicht gerade für ihre Rechtsstaatlichkeit berühmt sind. Selbst wenn man die - erwiesenermaßen wenig absurde - Möglichkeit der persönlichen Vorteilsnahme außer Acht lässt, entsteht der Eindruck, dass hier sportliche Großereignisse nach anderen als organisatorischen Kriterien vergeben werden."
Mitteldeutsche Zeitung: "Die erwiesenermaßen beste Bewerbung zählte nicht. Sondern ausgerechnet jenes Land, das sogar die Gutachter des Weltverbandes Fifa wegen größter Probleme auf dem letzten Rang der vier Kandidaten eingestuft hatten, triumphierte. Eine schreiende Ungerechtigkeit. Dass Katar, das nie an einer WM teilgenommen hat und wo im Sommer zur Turnierzeit um die 50 Grad herrschen, den Zuschlag für 2022 erhielt, spottet ebenso jeder Beschreibung. Nun können die Turniere durchaus Erfolge werden - Südafrika lieferte als ebenfalls umstrittener Ausrichter das beste Beispiel. Allerdings demaskierte sich die Fifa gestern selbst - als ein allein auf Profit ausgerichteter Verein, schließlich zahlen Russland und Katar bestens."
Neue Westfälische: "Es ist schon erstaunlich, mit welcher Chuzpe Joseph Blatter nun schon seit 1998 die Fäden im internationalen WM-Geschäft zieht. Der Schweizer verkauft die Fifa gern als Botschafter für Freundschaft und Zusammenarbeit. Dabei geht es einzig und allein ums Geld. Der Rubel, sorry, der Franken muss rollen. In die Kassen des Verbandes und die Taschen seiner Funktionäre. Deshalb sind Russland und der Golfstaat Katar eine gute Wahl, öffnen sich der gewaltigen Vermarktungsmaschine Fifa doch riesige neue Märkte. Da spielen die Gefühle der Fußball-Fans keine Rolle. Egal, welche Mannschaft 2018 oder 2022 den Titel holt - der wahre Sieger steht schon jetzt fest: die Fifa."
Märkische Allgemeine: "Die Altherren-Riege des Fußball-Weltverbandes Fifa hat ein überraschendes Votum abgegeben. Die Fußball-WM findet 2018 in Russland und 2022 in Katar statt. Es ist wohl kein Zufall, dass beide Länder über viel Öl verfügen und der Fifa im Vorfeld der Abstimmung Millionen-Gewinne in Aussicht gestellt haben. Mit beiden Ausrichtern erschließt der Weltverband neue Märkte. Womöglich überwog dieser Vorteil die offensichtlichen Nachteile. In Russland sind die Flug- und Zugverbindungen schlecht, die Distanzen zwischen den Spielorten aber riesig. In Katar kann das Thermometer im Sommer auf bis zu 50 Grad steigen. Es mangelt zudem an Fußball-Tradition... Nun steht Russland im Fokus. Hoffnung auf höhere demokratische Standards macht das aber nicht. In China hat das bei Olympia 2008 auch nicht geklappt."
Mannheimer Morgen: "Gerade mit der seltsamen Kür des kleinen Wüstenstaats Katar beschreitet die Fifa einen Weg, der nicht mehr nachzuvollziehen ist. Das Weltturnier in ein Land zu vergeben, das über keinerlei Fußballkultur oder -infrastruktur verfügt und sich die WM mit Milliarden von Petrodollars erkauft hat, ist ein schwerer Fehler. Blatter faselte zwar wieder von sozialen Werten wie Fair Play und Teamarbeit, die den Fußball ausmachen. Was von der würdelosen Vergabe-Zeremonie in Zürich hängenbleibt, ist jedoch: Das Geld ist zum wichtigsten Wert dieses Weltverbandes geworden."
Merkische Oderzeitung: "Extremer hätte das Votum gestern in Zürich nicht ausfallen können. Hier das Riesenreich mit seinem zweifellos großen Potenzial, aber auch ebenso großen gesellschaftlichen Problemen, dort ein Zwergstaat mitten in der Wüste, von dem viele gar nicht wissen werden, wo er überhaupt liegt. Schon jetzt darf man sehr gespannt darauf sein, wie Fußball bei 50 Grad im Schatten funktionieren wird. Ganz klar ist: Im Milliardenspiel Fußball hat wieder einmal das große Geld den letzten Ausschlag gegeben. Russland sowie Katar und damit im weitesten Sinne der arabische Raum sind für die Fifa noch unerschlossene Gebiete. Neue Märkte mit riesiger Finanzkraft. Es dürfte daher nicht abwegig sein zu sagen: Die Millionen von Gazprom und die der Scheichs haben die gestrigen Entscheidungen der Fifa-Oberen bestimmt."