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Wir haben die Stimmen nach der Vergabe der WM 2018 und 2020 gesammelt.
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David Beckham (Botschafter der englischen Bewerbung): "Wir sind enttäuscht, aber wir wünschen Russland und Katar alles Gute. Das sind zwei großartige Länder, die die Fifa stolz machen werden. Es ist natürlich hart, ohne die WM nach Hause zu kommen. Unser Bewerbungsteam hat alles unternommen, was möglich war. Wir hätten keine bessere Bewerbung abgeben können.
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Jean-Marie Pfaff (ehemaliger Nationaltorhüter Belgiens): "Wir haben alles gegeben, im Rahmen unserer Möglichkeiten. Bei vier Bewerbungen war es klar, dass es drei Verlierer geben wird. Wir können stolz sein auf das, was wir geleistet haben."
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Theo Zwanziger (DFB-Präsident): "Die Entscheidung, die WM 2022 nach Katar zu vergeben, hat mich trotz der Diskussionen und Meldungen der vergangenen Wochen ein wenig überrascht. Ich bin mir sicher, dass die Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees alle Bedenken, die es gegen diese Wahl geben kann, bei ihrer Entscheidungsfindung bedacht haben. Ich bin der Meinung, dass ein friedliches Fußballfest einen Beitrag zur politischen Stabilisierung in dieser Region leisten kann. Russland möchte natürlich sehr gerne an die großen fußballerischen Zeiten der Sowjetunion in den 60er- und 70er-Jahren anknüpfen, in der es auch tolle Spiele gegen die deutsche Nationalmannschaft gegeben hat. Für diesen Weg zurück zu alten Erfolgen sind moderne Stadien eine wesentliche Grundlage. Diese werden nunmehr für die WM in acht Jahren gebaut, und deshalb bin ich überzeugt, dass das Turnier dem Fußball in Russland einen großen Schub geben wird."
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Oliver Bierhoff (DFB-Teammanager): "Grundsätzlich, ob ein Fan nun nach Amerika, Australien oder nach Katar fliegt, da ist es für den europäischen Fan Katar wahrscheinlich noch besser als Australien. Aber ich finde natürlich generell die Stimmung im Land, wo die WM stattfindet, auch sehr wichtig. Insofern betrachte ich Katar nicht als optimale Lösung."
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Wladimir Putin (Ministerpräsident Russland): "Die Entscheidung zeigt, dass Russland vertrauenswürdig ist und sagt viel aus über unsere wirtschaftliche Möglichkeiten und unsere politische Stabilität."
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Alexej Kudrin (Finanzminister Russland): "Wir haben einen klaren Plan, es muss an keinem Ende gespart werden."
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Scheich Mohammed bin Chalifa Al Thani (Staatsoberhaupt Katar): "Die erste WM auf arabischem Boden wird etwas ganz Besonderes. Der Fußball wird die Kulturen weiter verbinden. Dass wir so eine Veranstaltung organisieren können, haben wir bei den Asien-Spielen 2006 bewiesen."
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Vicente del Bosque (Nationaltrainer Spaniens): "Vielleicht wollten die Mitglieder des Exekutivkomitees dem Fußball neue Welten erschließen und ihn in neue Länder bringen - wirtschaftsstarke Länder, die Geld haben."
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Julia Gillard (Australiens Premierministerin): "Australien hat die bestmögliche Bewerbung abgegeben. Jeder Beteiligte darf sehr stolz auf seine Leistung sein. Auch wenn das Land jetzt enttäuscht ist, wird es doch ein begeisterter und aktiver Unterstützer der Fußball-Welmeisterschaften bleiben."
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Kuniya Daini (Vizepräsident des japanischen Verbandes): "Uns war klar, dass es schwer werden würde. Dennoch bin ich enttäuscht. Unser Ziel bleibt eine WM-Ausrichtung bis 2050. Daher werden wir uns wieder bewerben."
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Hugh Robertson (Großbritanniens Sportminister): "Meine einzige Erklärung ist die von Sepp Blatter schon genannte: Sie wollen mit der WM neue Länder erschließen."
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David Cameron (Großbritanniens Premierminister): "Das ist sehr enttäuschend. Wir hatten von kommerziellen Aspekten her die beste Bewerbung, unser Land ist eine leidenschaftliche Fußball-Nation. Leider hat das nicht gereicht."
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Prinz William (englischer Thronfolger): "Das ist sehr traurig, ich bin enttäuscht. Mit tut es für die Fans daheim leid. Wir haben alles gemacht, was wir konnten. Wir hatten eine starke Bewerbung, leider hat es nicht geklappt. Die Jungs haben einen fantastischen Job gemacht, ich bin sehr stolz auf sie. Glückwunsch an Russland."
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Barack Obama (US-Präsident): "Ich denke, dies war die falsche Entscheidung."