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diego maradona panorama afp 2009
  Foto: AFP, AFP
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Argentinische Fußball-Nationalmannschaft: Verband setzt Demontage Maradonas fort

zuletzt aktualisiert: 23.09.2009 - 09:59

Buenos Aires (RPO). Argentiniens Fußballverband AFA schränkt nach der jüngsten Pleitenserie die Handlungsfreiheit von Nationaltrainer Diego Maradona weiter ein. Gegen den Wunsch des 48-Jährigen kehren die Gauchos für das letzte Heimspiel in der WM-Qualifikation am 10. Oktober gegen Peru wieder ins von Dieguito ungeliebte Monumental-Stadion von Buenos Aires zurück.

Der zweimalige WM-Champion war Anfang September für den Klassiker gegen Brasilien (1:3) auf Drängen Maradonas nach Rosario ausgewichen, weil dem Weltmeister-Kapitän von 1986 die Stimmung in der angestammten Heimstätte zuletzt nicht enthusiastisch genug war. Immerhin ist die Seleccion in der Arena von River Plate, dem Erzrivalen von Maradonas Ex-Klub Boca Juniors, seit 16 Jahren ungeschlagen.

Schon zuvor hatte AFA-Präsident Julio Grondona mit der Benennung von Generaldirektor Carlos Bilardo in der Abwesenheit Maradonas zum Interims-Coach die Machtbefugnisse des zur Diätkur in Meran/Südtirol weilenden Trainerstars beschnitten. Spekuliert wird auch über eine Rückkehr von Spielmacher Juan Riquelme, dem Maradona nach dessen im März erklärten Rücktritt nicht mehr die Tür zur Nationalmannschaft öffnen wollte.

Maradona wird am Donnerstag in der Heimat zurückerwartet, wo er am Freitag den Kader für die anstehenden Qualifikationsspiele gegen Peru und vier Tage später in Uruguay bekannt gibt. Argentinien ist derzeit in der Südamerika-Gruppe nur Fünfter und müsste damit über den Umweg Play-off gegen einen CONCACAF-Vertreter sein WM-Ticket erstreiten.

Quelle: SID/spo

 
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