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Auf dem Weg zur WM-Endrunde 2014 in Brasilien muss sich die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw in der Qualifikation mit Schweden, Irland, Österreich, den Färöern und Kasachstan auseinandersetzen. Wir stellen Ihnen die deutschen Gegner vor.
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Irland
Der größte Star der
irischen Fußball-Nationalmannschaft ist der Trainer: Der ehemalige Bayern-Coach Giovanni Trapattoni betreut den 33. der Fifa-Weltrangliste seit 2008. Aufgrund der großen kämpferischen Qualitäten gelten die Iren als unangenehme Mannschaft. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea kam die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der Vorrunde gegen Irland nur zu einem 1:1. In 16 Spielen gegen die Iren feierte das DFB-Team sieben Siege, fünf Begegnungen gingen verloren.
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Irland
Irlands
größter WM-Erfolg war die Viertelfinal-Teilnahme 1990 in Italien. Für die Endrunden 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika hatte das Team die Qualifikation verpasst.
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Färöer
Was am 12. September 1990 passierte, weiß auf den
Färöern noch heute jedes Kind. Der damals noch größte denkbare Außenseiter im europäischen Fußball besiegte Österreich im schwedischen Landskrona mit 1:0 - die Bilder des Torhüters Jens Martin Knudsen mit einer Bommelmütze auf dem Kopf gingen um die Welt. Der österreichische Nationaltrainer Josef Hickersberger sah sich zum sofortigen Rücktritt gezwungen.
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Färöer
Der nationale Fußball-Verband Fotboltssamband Fíroya (FSF) hat ansonsten wenige Erfolge vorzuweisen, eine Qualifikation für eine WM- oder EM-Endrunde ist den Schafsinseln mit ihren
48.000 Einwohnern (5000 Fußballer) bisher noch nicht gelungen.
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Färöer
Wenig spricht dafür, dass es diesmal gelingen wird: In der
UEFA-Fünfjahreswertung lagen die Färöer am Ende der vergangenen Europapokal-Saison auf Rang 50, in der Weltrangliste der Fifa zwischen Guatemala und Luxemburg auf Rang 118.
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Färöer
Gegen Deutschland haben sich die Färöer bislang zweimal versucht: 2003 verloren sie in der EM-Qualifikation 0:2, obowhl es nach 88 Minuten noch 0:0 gestanden hatte. 2002 gab es in Hannover ein 2:1 für Deutschland, damals hielt der Außenseiter bis zur 59. Minute ein 1:1. Derzeitiger Nationaltrainer ist der Ire
Brian Kerr - sein Assistent: Jens Martin Knudsen, der Held von 1990.
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Österreich
Duelle mit
Österreich haben für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nicht nur wegen der nachbarschaftlichen Rivalität seit über einem Vierteljahrhundert eine hohe Brisanz. Die "Schmach von Cordoba" und die "Schande von Gijon" bei WM-Vergleichen mit dem Team aus der Alpenrepublik stehen für zwei der schwärzesten Stunden in der Länderspiel-Geschichte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
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Österreich
1978 im
argentinischen Cordoba bedeutete das 2:3 in der Finalrunde der Mannschaft des damaligen Bundestrainers Helmut Schön das Ende aller Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung, und vier Jahre später im spanischen Gijon brachten Deutschland und Österreich den Fußball durch ein unsägliches Ballgeschiebe beim abgekartet erscheinenden 1:0-Erfolg für die DFB-Elf schwer in Verruf.
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Österreich
In WM-Ausscheidungsspielen traf Deutschland auf dem Weg zu den Endturnieren 1970 in Mexiko und 1982 jeweils zweimal auf Rot-Weiß-Rot. Alle vier Spiele entschied Deutschland für sich.
Gute Erinnerungen verbinden sich auch mit dem WM-Duell 1954 in der Schweiz: Der 6:1-Halbfinalsieg ebnete Fritz Walter und Co. den Weg zum ersten Titeltriumph durch das "Wunder von Bern".
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Österreich
Auch in der laufenden Qualifikation zur EM-Endrunde 2012 in Polen und der Ukraine kreuzen sich die Wege der beiden Rivalen: Das Hinspiel gegen die Elf von Trainer
Dietmar Constantini gewann die DFB-Mannschaft in Wien 3:1, das Rückspiel findet am 2. September in Gelsenkirchen statt.
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Österreich
Österreich nahm bisher achtmal an WM-Turnieren teil. Der bislang letzte WM-Auftritt datiert allerdings von 1998. Deutschlands
Länderspiel-Bilanz gegen Österreich ist nach bislang 36 Begegnungen mit 22 Siegen, sechs Unentschieden und acht Niederlagen (78:52 Tore) deutlich positiv.
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Schweden
2006 träumte
Schweden das letzte Mal vom ganz großen Wurf. Bei der WM in Deutschland trat das Team mit hohen Ambitionen und Stars wie Zlatan Ibrahimovic, Fredrik Ljungberg, Olof Mellberg und Henrik Larsson an. Doch im Achtelfinale kam das böse Erwachen: Das Team von Trainer Lars Lagerbäck verlor gegen den Gastgeber 0:2 und schied nach einem Doppelpack von Lukas Podolski aus. Danach ging es bergab.
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Schweden
Bei der EM 2008 scheiterten die Tre Kronor schon in der Vorrunde, die WM 2010 in Südafrika fand ganz ohne die Schweden statt. Nach dem Aus in der Qualifikation trat Lars Lagerbäck zurück und wurde durch Erik Hamren ersetzt. An die großen Zeiten der
"goldenen Generation" mit Stars wie Larsson, Martin Dahlin, Tomas Brolin und Torwart Thomas Ravelli, die Schweden bei der WM 1994 in den USA bis auf den dritten Platz geführt hatten, konnte die aktuelle Formation bislang nicht anknüpfen.
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Schweden
Immerhin liegt die Elf um Superstar Ibrahimovic vom AC Mailand in der Qualifikation für die EM 2012 in Polen und der Ukraine auf Kurs und belegt den zweiten Platz hinter Vize-Weltmeister Niederlande. Vor Ehrfurcht erstarren muss die DFB-Elf in der WM-Qualifikation aber nicht. Die
Bilanz ist positiv (34 Spiele, 14 Siege, 8 Unentschieden, 12 Niederlagen), und vor dem 0:0 im November in Göteborg hatte das deutsche Team vier Duelle in Folge gewonnen.
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Kasachstan
Nach der Unabhängigkeit von der UdSSR begann mit dem ersten offiziellen Länderspiel 1992 gegen Turkmenistan die Fußball-Geschichte
Kasachstans. Bis 2002 gehörte der kasachische Verband noch Asiens Fußball-Verband an, bevor man in die Europäische Fußball-Union (UEFA) wechselte. Auch dort legte das Team nie die Rolle des Underdogs ab.
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Kasachstan
In der aktuellen Weltrangliste des Weltverbandes Fifa belegt das Team den 126. Rang, an einem großen Turnier nahm das zentralasiatische Land bislang noch nie teil. In der Qualifikation für die WM 2012 in Polen und die Ukraine gelang
nur ein Sieg gegen das Schlusslicht Aserbaidschan.
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Kasachstan
Aktueller Nationaltrainer ist der Tscheche
Miroslav Beranek, der im Januar die Nachfolge des ehemaligen Bundesliga-Profis Bernd Storck antrat. Dem 47-Jährigen war Mitte Oktober vergangenen Jahres nach dem 0:3 in der EM-Qualifikation gegen Deutschland mitgeteilt worden, dass sein zum Jahresende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird.
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Kasachstan
Die beiden bisher einzigen Länderspiele gegen Deutschland bestritt Kasachstan in der Qualifikation für die EM 2012. In Astana gewann die
DFB-Auswahl mit 3:0 und das Rückspiel im März in Kaiserslautern mit 4:0.