2. Bundesliga 15/16 2. Bundesliga
| 18.55 Uhr

Kölner Hauptbahnhof zwischenzeitlich gesperrt
400 FCK-Fans randalieren nach dem Spiel gegen Fortuna

Rund 400 Anhänger des 1. FC Kaiserslautern haben auf dem Rückweg nach der Zweitligapartie bei  Fortuna Düsseldorf im Kölner Hauptbahnhof randaliert.

Der Bahnhof wurde zwischenzeitlich gesperrt. Schon auf dem Weg von Düsseldorf nach Köln, wo die Fans umsteigen mussten, seien Kaiserslautern-Fans negativ aufgefallen, hätten das Dienstabteil gekapert und eigene Musik abgespielt, sagte Jens Flören, Sprecher der Bundespolizei NRW, auf Anfrage unserer Redaktion. Beim geplanten Umstieg um 17 Uhr am Kölner Hauptbahnhof kam es dann zu Auseinandersetzungen mit Beamten der Bundespolizei. Beamte seien mit Feuerlöschern und Eisenstangen angegriffen worden, dabei seien auch Polizisten verletzt worden, sagte Flören. "Die Bundespolizei hat am Nachmittag um dringende Unterstützung gebeten, nachdem die Beamten von einigen Randalierern angegriffen wurden", sagte der Sprecher.

Aufgrund der Vorfälle wurde der Bahnhof zwischenzeitlich gesperrt. Die Sperrung betraf die Gleise 6 bis 11. Seit 17.50 Uhr ist die Sperrung wieder aufgehoben.

Die Fans des 1. FC Kaiserslautern sind seit 18 Uhr mit der Mittelrheinbahn auf dem Weg in Richtung Heimat. Die Bundespolizei ziehe auch in Koblenz Kräfte zusammen, sagte Flören.

Bereits vor dem Spiel hatten die Lauterer Fans in Düsseldorf randaliert. Nach einer Viertelstunde hatte die Polizei die Lage in der Landeshauptstadt aber wieder im Griff.

Der 1. FC Kaiserslautern hatte am Samstagmittag in Düsseldorf in einer turbulenten Partie mit 3:4 verloren.

(ems)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

1. FC Kaiserslautern: 400 Fans randalieren am Kölner Hauptbahnhof


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.