1. Bundesliga 17/18
| 10.24 Uhr

1. FC Köln in der Krise
Manager Schmadtke steht zu Trainer Stöger

Stuttgart - Köln: Bilder des Spiels
Stuttgart - Köln: Bilder des Spiels FOTO: dpa
Köln. Trotz der anhaltenden Krise hält der 1. FC Köln weiter an Trainer Peter Stöger fest. "So, wie die Mannschaft auftritt, sieht man, dass sie gerne mit Peter arbeitet. Der Trainer ist nicht das Problem", sagte Manager Jörg Schmadtke der "Bild am Sonntag".

Der Österreicher wird definitiv auch am kommenden Donnerstag in der Europa League bei Bate Borissow auf der Kölner Bank sitzen. "Es gibt kein Schicksalsspiel oder Ultimatum für den Trainer", betonte Schmadtke.

In "Wontorra - der Fußball-Talk" äußerte sich Schmadtke auch zu möglichen personellen Fehlentscheidungen: "Wir haben Entscheidungen getroffen, und man muss feststellen, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt Probleme mit diesen Entscheidungen haben. Deswegen haben wir nur einen Punkt. Das alles erklärt aber nicht 17 Gegentore. Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle, ein Faktor ist auch die Transferpolitik."

In der Tat lief in der Transferperiode vieles nicht wie vom Manager gewünscht. In Jhon Cordoba erhielt der FC zwar seinen Wunschstürmer, der Nachfolger von Top-Torjäger Anthony Modest hat in der Liga aber bisher noch keinen Treffer erzielt. Andere Spieler wie die umworbenen Mark Uth oder Julian Baumgartlinger bekam der FC aus unterschiedlichen Gründen nicht.

Für Gesprächsstoff sorgen in Köln zudem die Ereignisse vom Freitagabend in Stuttgart. Schiedsrichter Benjamin Cortus hatte den Gästen dort beim Stand von 1:1 kurz vor Schluss einen Elfmeter zugesprochen. Doch nach minutenlangem Hin und Her und Headset-Beratungen mit dem Video-Schiedsrichter nahm Cortus seine Entscheidung zurück. Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang dem VfB dann noch der Siegtreffer zum 2:1. Die Stuttgarter versetzte das in kollektiven Jubel. "Das ist brutal. Die Kölner können einem leid tun, die erwischt es dieses Jahr bitterböse", sagte Stuttgarts Holger Badstuber.

In der Fußball-Bundesliga wartet der Tabellenletzte somit auch nach acht Spieltagen auf den ersten Sieg. Kein Team stand nach acht Spielen gemessen an Punkten und Tordifferenz in der Liga-Geschichte je schlechter da als die Kölner nun.

(dpa/sid)
 
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