1. Bundesliga 16/17
| 18.33 Uhr

1. FC Köln
Schumacher: Stöger wird bald verlängern

Porträt: Peter Stöger: Wiener, Kölner, Karnevals-Fan
Porträt: Peter Stöger: Wiener, Kölner, Karnevals-Fan FOTO: dpa, ve tmk
Köln. Toni Schumacher, Vize-Präsident beim Bundesligisten 1. FC Köln, ist "Fan" von Trainer Peter Stöger.

"Es wäre schön, wenn Stöger der Trainer wird, der am längsten für den FC gearbeitet hat", sagte der 61-Jährige im Interview mit dem Sport-Informations-Dienst. Köln will den im Juni 2017 auslaufenden Vertrag mit Stöger vorzeitig verlängern. Schumacher ist zuversichtlich: "Ich kann mir vorstellen, dass da bald Vollzug gemeldet wird".

Das Saisonziel des FC, der die Hinrunde mit 24 Punkten auf Platz neun beendet hat, bleibt der Klassenerhalt. "Wenn ich sage, wir wollen schnell 40 Punkte haben, fängt alles an zu lachen. Aber das ist unsere Vorgabe. Wenn es geht, wollen wir den Verbleib schnell schaffen, weil wir uns dann in Ruhe vorbereiten können", sagte Schumacher.

Dabei hofft Schumacher auch auf einen Verbleib des umworbenen Torwarts Timo Horn. "Das Problem ist, dass er eine Ausstiegsklausel hat. Da besteht die Gefahr, dass ein anderer Verein an ihn herantritt. Klopp hat gesagt, dass er Interesse hat. Da sind einem irgendwann die Hände gebunden", sagte der ehemalige Torhüter.

Über eine Versöhnung der Kölner mit Vereins-Ikone Wolfgang Overath würde Schumacher sich freuen, er sei in Kontakt mit ihm. "Wenn er soweit ist, wird er ein Zeichen geben", sagte er. Der 1974er-Weltmeister Overath, der Zeit seiner Karriere nur für den FC gespielt hat, hat seit seinem unangekündigten Rücktritt als Präsident 2011 kein Spiel mehr im Stadion verfolgt und Friedensgesuche und Vermittlungsanträge stets ins Leere laufen lassen. Overath war unter anderem gekränkt, weil Nachfolger Werner Spinner ihn indirekt als "Sonnenkönig" bezeichnet hatte.

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

1. FC Köln: Toni Schumacher glaubt an Verbleib von Peter Stöger


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.