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Kurioses Video aus Dortmund
Auch Weltmeister-Cousins können nicht durch Türen gucken

Dortmund. Das Zwischenrundenspiel der 32. Dortmunder Stadtmeisterschaft zwischen dem VfL Kemminghausen und dem SC Husen-Kurl besaß auf den ersten Blick kein Potenzial, um überregionale Nachrichten zu produzieren. Es fiel nicht einmal ein Tor. Dafür spielte sich eine kuriose Szene ab, in die der Cousin eines Weltmeisters involviert war. Das Verwandschaftsverhältnis von Marcel und Kevin Großkreutz ist sozusagen nur die besonders naheliegende Pointe in dieser Angelegenheit Von Jannik Sorgatz

Das ist passiert: Kemminghausens Torwart spielt den Ball nach vorne. Der Spieler mit der Nummer 3 wird von der Nummer 5 gegen die Wand gecheckt, genau genommen gegen eine mit Teppich bezogene Tür. Plötzlich erscheint ein Mann wie ein Kind aus der Zauberkugel in der "Mini Playback Show". Wild gestikulierend geht er auf den Großkreutz-Cousin zu und fragt ihn, ob er bescheuert sei und ihn nicht gesehen habe. Das garniert er mit einer Bewegung, die man in bestimmten Milieus als "Schelle rechts" bezeichnet.

"Da war ich mir sicher, dass er mich veräppeln will, weil ich ihn natürlich gar nicht hätte sehen können, weil er ja hinter der Tür stand. Ich lachte und überlegte, ob ich ihn kennen würde", sagt Marcel Großkreutz dazu. Dem Cousin eines Mannes, der einst im WM-Finale beinahe für einen "Fußballgott" mit Namen Bastian Schweinsteiger ins Spiel kam, wurden offensichtlich übernatürliche Kräfte zugetraut. 

Zum Glück hat Kemminghausen zwei Betreuer dabei, die so aussehen, als hätten sie am Vorabend noch den Einlass an einer Dortmunder Diskothek geregelt. "Ein ganz normaler Hallenkick eben", schreibt "11 Freunde" lakonisch zu dem Vorfall, den es hier im Video gibt:

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