| 10.42 Uhr

Studie
DFB: Nur 0,046 Prozent von Amateurspielen abgebrochen

Fotos: Schiedsrichter wird von Wurfgeschoss verletzt
Fotos: Schiedsrichter wird von Wurfgeschoss verletzt FOTO: dpa, frg kno
Frankfurt/Main. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) tritt dem Eindruck eines allgemeinen Gewaltproblems auf deutschen Amateurplätzen entgegen. Als Grundlage nimmt der Verband ausgewertete Zahlen der abgelaufenen Spielzeit.

Die nun vorliegenden Zahlen der kompletten Saison 2014/15 würden deutlich machen, "dass es überhaupt keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass wir ein flächendeckendes Gewaltproblem oder Diskriminierungsproblem im Amateurfußball haben", wurde Hendrik Große-Lefert als Sicherheitsbeauftragter des DFB in einer Mitteilung zitiert.

Auf Basis der Zahlen seien 99,36 Prozent der insgesamt 1,2 Millionen Spielen störungsfrei abgelaufen. Oder anders ausgedrückt: 567 Partien mussten abgebrochen werden, das entspricht einer Zahl von 0,046 Prozent. Der DFB möchte "jenseits von völlig unterschiedlich gelagerten Einzelfällen ein Lagebild der Gewaltvorfälle im deutschen Fußball" erstellen.

Große-Lefert meinte, dass "die vorliegenden Zahlen zeigen, was der Amateurfußball in den mehr als 25.000 Vereinen bietet: einen tollen Sport und eine gesellschaftliche Begegnungsstätte." Dennoch sei "jeder Abbruch einer zu viel", ergänzte er.

Den letzten Abbruch einer Partie im DFB-Bereich hatte es am Montag beim Erstrunden-Pokalspiel zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig gegeben.

 

(dpa)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

DFB: Nur 0,046 Prozent von Amateurspielen abgebrochen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.