Neujahrsempfang bei Fortuna: Gemeinsam auf dem Weg nach oben
VON GERNOT SPECK - zuletzt aktualisiert: 23.01.2006 - 08:17Düsseldorf (RP). Auch Fortuna Düsseldorf ist im Jahr 2006 angekommen. Beim Neujahrsempfang des Fußball-Regionalligisten gestern in der Maschinenhalle stimmte - vielmehr schwörte - der Verein regelrecht 180 Vertreter von Sponsoren, Gremien und Gönnern auf die Rest-Rückrunde und die mittel- bis langfristige Zukunft im Stockumer Stadion ein. „Zusammen mit der Arena gehen wir gemeinsam den Weg nach oben."
Die Rahmenbedingungen im Paul-Janes-Stadion reichen nicht für einen Zweitliga-Etat“, sagte Vorstandssprecher Peter Frymuth, „in der kommenden Saison wollen wir über gesicherte Einnahmen erst die Lizenz bekommen. Dann machen wir uns Gedanken, die Mannschaft zu ergänzen.“ Grund genug für Finanzchef Werner Sesterhenn, nicht nur auf die Suche nach dem fehlenden Knopf seines Sakkos, sondern auch nach „mehr Moppen“ zu gehen: „Entweder heißt es ‘Hurra, wie leben noch’ oder ‘Wer nicht kämpft, kann nicht gewinnen.’ Wir leben noch von der Hand in den Mund. Aber im Trainingslager in der Türkei haben wir bei den Sponsoren kräftig gebaggert“, brachte Sesterhenn die Dinge auf den Punkt.
Oberbürgermeister und Aufsichtsratschef Joachim Erwin wurde nicht müde, die Macht- und Ränkespiele rund um den Klub und die Arena für die schwierige Lage mitverantwortlich zu machen: „Es war kein einfaches Jahr für uns, weil einige meinten, sie könnten ihre politischen Interessen bei Fortuna austragen. Ich werde den Job bei Fortuna nicht ewig machen, aber auch, wenn alle Baustellen beseitigt sind, mich nicht ganz zurückziehen.“
Geburtstagskind des Tages war Aufsichtsratskollege und IDR-Chef Dr. Heinrich Pröpper, der 56 wurde und vom Vorstand das neue Fortuna-Buch „Alles Andere ist nur Fußball“ geschenkt bekam.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport,
Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder,
Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.







