| 21.49 Uhr

Lok Leipzig
Strafe wegen rechtsradikaler und antisemitischer Rufe

Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes hat den Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig wegen zweier Fälle eines unsportlichen und diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger zu einer Geldstrafe von 4000 Euro verurteilt. Im Stadtderby gegen BSG Chemie Leipzig am 22. November waren Lok-Fans durch rechtsradikale Sprechchöre und antisemitische Rufe negativ aufgefallen. Bis zur Hälfte der Summe kann der Klub für präventive Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und Rassismus verwenden. Die Leipziger stimmten dem Urteil zu. "Auch in Zukunft werden wir uns klar und deutlich gegen Rassismus und Diskriminierung bekennen. Eine entsprechende Kampagne werden wir in den nächsten Monaten zusammen mit unseren Fans umsetzen", sagte Lok-Geschäftsführer Martin Mieth.
(sid)
 
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