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Oberliga-Partie in Erfurt
Chaoten sorgen für Spielabbruch und greifen Basler an

Fotos: Lok Leipzig: Randalierer provozieren Spielabbruch
Fotos: Lok Leipzig: Randalierer provozieren Spielabbruch FOTO: dpa, skh lre
Erfurt. Chaoten haben beim Oberliga-Spiel zwischen Rot-Weiß Erfurt II und dem 1. FC Lok Leipzig einen Spielabbruch provoziert. Leipzig-Sportdirektor Mario Basler zeigte sich nach den Vorfällen geschockt und denkt über einen Rücktritt nach.

"So etwas habe ich noch nie erlebt", sagte der ehemalige Nationalspieler im Interview mit dem TV-Sender "Sky Sport News HD". Basler berichtete, er sei selbst tätlich angegriffen worden. "Ich bin erschrocken. Ich werde mir in den nächsten Tagen Gedanken machen, ob das in dieser Form für mich noch Sinn macht, hier weiterzuarbeiten."

Im Erfurter Steigerwaldstadion hatten Lok-Anhänger beim Stand von 2:0 für die Gastgeber und einer Roten Karte gegen den Leipziger Djamal Ziane (73.) den Platz gestürmt.

Schiedsrichter Ramus Jessen (Berlin) hatte die Partie zunächst unterbrochen und beide Mannschaften in die Kabinen geschickt, die Polizei war mit einer Hundertschaft aufmarschiert und hatte sogar einen Wasserwerfer vor dem Leipziger Block positioniert. 20 Minuten später wurde das Spiel endgültig abgebrochen.

Leipzig hätte mit einem Sieg in Erfurt Platz drei und damit die Regionalliga-Relegation erreichen können.

(sid)
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