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Rechtsextremismus in der Kreisliga
Verband entscheidet am 11. August über Ausschluss von Ostelbien

Rechtsextremismus in Kreisliga: Verband entscheidet im August
Der Kreisligist Ostelbien Dornburg steht vor dem Ausschluss. FOTO: dpa, jew pzi
Berlin. Der Fußball-Verband Sachsen-Anhalt (FSA) wird am 11. August darüber informieren, ob der Ausschluss des umstrittenen Kreisligisten Ostelbien Dornburg eingeleitet wird.

Am Donnerstag traf sich das FSA-Präsidium, um über die Zukunft des von Rechtsextremisten durchsetzten Klubs zu debattieren. Am Abend berichtete die Mitteldeutsche Zeitung, dass die Entscheidung für den Ausschluss des Klubs aus dem organisierten Sport bereits gefallen sei.

"Wir wollen uns bei der Entscheidung genug Zeit lassen. Deshalb werden wir das Ergebnis erst in der nächsten Woche veröffentlichen", sagte FSA-Sprecher Volkmar Laube dem SID. Bei einem Pressegespräch in der Magdeburger FSA-Zentrale soll das weitere Vorgehen ausführlich dargestellt werden.

Der Kreisligist aus dem Jerichower Land südlich der A2 zwischen Magdeburg und Berlin hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt. 15 von 18 Spielern sind dem Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt als Rechtsextreme bekannt. 59 von 65 Schiedsrichter hatten sich zuletzt geweigert, Spiele des Klubs zu pfeiffen. Zudem wollten auch mehrere Vereine nicht mehr gegen Ostelbien antreten.

(sid)
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