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Budissa Bautzen - Berliner AK
Verdacht auf versuchte Spielmanipulation in Regionalliga

Leipzig. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat wegen des Verdachts auf versuchte Spielmanipulation in der Regionalliga Nordost ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet. Das berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) unter Berufung auf NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs auf seiner Internetseite. Dabei gehe es um die Partie Budissa Bautzen gegen den Berliner AK an diesem Samstag. Es seien "Begebenheiten bekannt" und "entsprechende Maßnahmen" wie ein Sportgerichtsverfahren eingeleitet worden, bestätigte Fuchs am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Weitere Details wollte er nicht nennen und verwies auf das laufende Verfahren. Der Berliner AK ist über den Vorfall informiert. Nach Aussage von Geschäftsführer Mehmet Ayik habe der NOFV mit dem Vereinspräsidenten gesprochen. "Ein Unbekannter will Unruhe bei uns erzeugen", sagte Ayik: "Es stimmt mich traurig, so etwas zu hören - das darf nicht sein, wir wollen uns sportlich durchsetzen." Der Berliner AK befindet sich mit dem Tabellenführer FSV Zwickau im Fernduell um den Regionalliga-Spitzenplatz und somit die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga. Der MDR überträgt am Samstag in einer Konferenz bei "Sport im Osten" die Spiele Bautzen gegen Berliner AK und FC Schönberg gegen FSV Zwickau.

(dpa)
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