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Wahl des Weltfußballers
Gewinnt Ronaldo auch den Ballon d'Or 2017?

Ballon d'Or 2017: Das sind die Nominierten
Ballon d'Or 2017: Das sind die Nominierten FOTO: ap
Düsseldorf/Paris. Am Donnerstagabend wird zum 62. Mal ein Fußballer den "Ballon d'Or" erhalten. Die Zeitung "France Football" verleiht den Preis des besten Fußballers der Welt. Cristiano Ronaldo und Messi sind die Favoriten, zwei Deutsche sind aber auch nominiert. Von Jessica Balleer

In den vergangenen neun Jahren haben die beiden Weltfußballer den Gewinn unter sich ausgemacht: Barcelona-Star Lionel Messi (30) gewann den Ballon d'Or fünfmal, sein ewiger Kontrahent Cristiano Ronaldo (Real Madrid) erhielt den Preis bislang viermal. Das könnte sich am Donnerstagabend (ab 19.45 Uhr) ändern: Der 32-jährige Portugiese ist Preisträger des vergangenen Jahres und gilt heute Abend als Topfavorit auf den Ballon d'Or. 

Ronaldo ist Fifa-Weltfußballer 2017

Die Ehrung des Weltfußballers des Jahres 2017 findet im Rahmen einer Gala auf dem Eiffelturm statt und wird vom ehemaligen französischen Nationalspieler David Ginola moderiert. Anders als beim "Weltfußballer des Jahres", bleibt die Fifa hier außen vor. 173 Journalisten wählen den Sieger.

Vor der Verleihung gibt sich zumindest Lionel Messi gelassen. Laut dem Argentinier habe der Titel nach fünf Siegen an Glanz verloren und sei für ihn "nicht so wichtig". Das verriet der Barcelona-Star im Interview mit "TyC Sports". Anders dürfte das Ronaldo sehen, der bekanntlich mit kindischer Freude Preise sammelt – allein, mit dem Verein oder auch der Nationalmannschaft Portugals.

Nachdem Ronaldo bereits im Oktober die Auszeichnung des "Weltfußballers 2017" der Fifa erhalten hat, gilt er auch in Paris als großer Favorit. Er könnte die Krone im zweiten Jahr in Folge gewinnen. Dabei stehen insgesamt 30 Nominierte zur Auswahl.

In den erlesenen Kreis der Kandidaten haben es zwei Deutsche geschafft. Dass Toni Kroos von Real Madrid und Mats Hummels vom FC Bayern München aufgeführt sind, ist an sich schon eine Auszeichnung. Aus der Bundesliga ist zudem Borussia Dortmunds Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang gelistet. Der Gabuner machte zuletzt neben dem Platz Schlagzeilen wegen Undiszipliniertheiten, überzeugt dafür aber sportlich.

Die Chancen für die 28 Top-Fußballer neben den beiden Favoriten auf den Gewinn stehen realistisch betrachtet schlecht. Es wäre eine große Überraschung, sollten nicht Messi oder Ronaldo die Trophäe erhalten.

 
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