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Bayer Leverkusen
Bayers nächster Gegner im Check

Hamburg - Frankfurt
Hamburg - Frankfurt FOTO: dpa, dan hak
Leverkusen. DIE MANNSCHAFT

Neues Jahr, neue Mannschaft, neue Krise - so lässt sich der HSV in der Regel beschreiben. Wird dieses Jahr alles anders? Die Hamburger starteten passabel in die Saison. Das dürfte auch am veränderten Kader liegen: In der Abwehr sorgt der in Leverkusen bestens bekannte Bosnier Emir Spahic für Sicherheit. Davor entpuppte sich der Schwede Albin Ekdal bisher als Verstärkung für's Mittelfeld. Der Ex-Bremer Aaron Hunt und Ex-Dauerpatient Ivo Illicevic schafften es tatsächlich, dem lange zahnlosen HSV-Sturm Leben einzuhauchen. Einer der meist unterschätztesten Stürmer der Liga ist Pierre-Michel Lasogga. Einst in der Leverkusener Jugend groß geworden, trifft der streitbare Lasogga nun wieder regelmäßig.

DER TRAINER

In Leverkusen verbindet man mit Bruno Labbadia in erster Linie das verkorkste DFB-Pokalfinale 2009. In Hamburg allerdings gilt Labbadia als Retter, als Macher und als einer, der den ewigen Krisen-Dino stabilisieren könnte. Das gelang auch bisher gut, allerdings weist Labbadia den Makel auf, bei all seinen Stationen (Fürth, Stuttgart) erst beeindruckt und dann schwer enttäuscht zu haben. Seine Rothosen schickt er in der Regel im 4-2-3-1-System aufs Feld.

DIE AMBITIONEN

Früher einmal träumten die Norddeutschen von Europa. Jetzt ist Abstiegskampf angesagt. Theoretisch gehört der HSV nie zu den Abstiegskandidaten, praktisch schon. Ob sich daran dieses Jahr etwas ändert, ist ungewiss. Die Hoffnungen ruhen auf Labbadia.

DARAUF MUSS BAYER 04 ACHTEN

Lasogga ist gefährlich und spielt vor einem Mittelfeld, das mehr kann als es abruft. Vor Spahic sollte man immer Angst haben.

BAYERS CHANCEN

Der HSV kann unangenehm werden. Trotzdem ist ein Sieg drin. jim

Quelle: RP
 
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