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Bayer Leverkusen
Für Bayers Meister geht es in der U19 weiter

Bayer 04 Leverkusen: Für die Meister geht es in der U19 weiter
Ein Junge mit Perspektive: Atakan Akkaynak hat viel zum Gewinn der U17-Meisterschaft beigetragen. FOTO: Peter Ludewig
Leverkusen. Der Jahrgang 1999 wird zur kommenden Saison in die A-Jugend aufrücken. Viel Zeit für Urlaub bleibt nicht. Von Markus Neukirch

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft haben Bayers B-Junioren nun eine Woche frei und Zeit zu regenerieren - dann beginnt schon die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison. Die kurze Pause ist der Qualifikation und Endrunde der Europameisterschaft und die Teilnahme an der DM-Endrunde geschuldet. "Einige aus der Mannschaft sind nach der langen Saison schon ziemlich platt - allen voran unsere Nationalspieler Kai Havertz und Atakan Akkaynak", erläutert Nachwuchschef Helmut Jungheim.

Zusammen bleibt der Meisterkader so oder so nicht: Der 1999er-Jahrgang rückt zur kommenden Saison zu den A-Junioren auf. Diese Altersgrenze erreicht haben die Torhüter Emre Öztürk und Maduka Okoye, der verletzte Baris Kesmen, Innenverteidigerkollege Hajdar Shala, Außenverteidiger Julijan Popovic und die Mittelfeldachse. Akkaynak, Havertz, Dominik Bilogrevic, Riccardo Grym, Finaltorschütze und "Halbfinal-Held" Jakub Bednarczyk werden in der kommenden Saison also in der A-Junioren-Bundesliga mitmischen - zusammen mit den Angreifern Chinedu Ekene, Dennis Mbay und Güven Yalcin.

Verbleiben werden vermutlich die 2000er, in Einzelfällen kann es aber auch schon zur U 19 gehen. Noch spielberechtigt für die U 17 sind die Keeper Marian Prinz und Elias Eichhorn, zudem die Verteidiger Berkan Arik, Blessing Bamidele, Jan Boller, Stefano Fragapane, Klaus Songue und Adrian Stanilewicz. Auch Herdi Bukusu, Cebrail Makreckis, David Mamutovc und Jonas Spellerberg sind genau wie Stürmer Ömer Tokac noch als älterer Jahrgang spielberechtigt. Viel zu tun also für das neue Trainer-Funktionsteam bestehend aus Markus Anfang, Tom Cichon, Markus von Ahlen, Jan Hoepner und Patrick Weiser, die zusammen mit Jungheim ein Schwerpunkttraining einführen wollen. "Damit können wir deutlich flexibler fördern und fordern", sagt Jungheim. Wichtig ist zudem: Weil Borussia Dortmund bei den A-Junioren und ein Mitstreiter der Bundesliga West bei den B-Junioren gewonnen hat, gilt in beiden Altersklassen, dass in der kommenden Saison der Meister und der Vizemeister der Bundesliga West an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teilnehmen werden. "Das ist natürlich unser Ziel", blickt Jungheim voraus.

Im Oktober kommenden Jahres findet derweil die Weltmeisterschaft der U 17 mit 24 Teams in Chile statt. Bereits im Juli spielt die U 19 ihre Europameisterschaft in Deutschland. Die Deutschen treffen auf Italien (11. Juli), Portugal (14. Juli) und Österreich (17. Juli).

Im derzeitigen 23er-Aufgebot, welches noch auf 18 Spieler reduziert werden muss, stehen zwei Werkself-Talente: Benjamin Henrichs (neun Bundesligaspiele in der abgelaufenen Saison, zudem 16 in der A-Junioren-Bundesliga, sechs in der Uefa Youth-League, zwei im Junioren-DFB-Pokal und ein Euro-League-Einsatz mit den Profis) und Lukas Boeder (25 Spiele U 19-Bundesliga, sechsmal Uefa Youth-League und zweimal DFB-Pokal) wurden nominiert.

Quelle: RP
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