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Bayer Leverkusen
Schmidt: "Bin jetzt als Trainer gefordert"

Schmidt schon wieder auf die Tribüne geschickt
Schmidt schon wieder auf die Tribüne geschickt FOTO: dpa, a hpl
Leverkusen. Nach nur elf Punkten aus acht Spielen – Leverkusens schlechteste Ausbeute seit zehn Jahren – steht Trainer Roger Schmidt bei Bayer Leverkusen zunehmend unter Druck. "Es sind stürmische Zeiten für uns als Mannschaft und für mich als Trainer", sagte Schmidt am Freitag vor dem Spiel beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr/Live-Ticker).

"Ich bin jetzt als Trainer gefordert und stehe in der Pflicht, dem Team zu helfen, indem ich es perfekt auf Wolfsburg vorbereite", sagte Schmidt, der wegen der "Spinner-Affäre" noch einmal nicht auf der Bayer-Bank sitzen darf: "Wir müssen jetzt zeigen, was wir drauf haben."

Anders als am Dienstag beim blamablen Pokal-Aus beim Drittligisten Sportfreunde Lotte, das er im Mannschaftsbus verfolgte, werde er in Wolfsburg auf der Tribüne sitzen, versicherte Schmidt. "Ich werde auf jeden Fall im Stadion sein." Nach seiner Beschimpfung von Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann war der Bayer-Coach für zwei Spiele gesperrt worden und darf sein Team auch in Wolfsburg nicht im Innenraum coachen. Schmidt betonte, dass er sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen werde. "Ich habe damit abgeschlossen. Das wird nicht mehr passieren. Es sind Ereignisse, die nicht optimal sind. Aber das müssen wir jetzt ausblenden."

Schmidt bangt auch im Werksduell um den Einsatz von Innenverteidiger Ömer Toprak und Mittelfeldspieler Lars Bender (beide 27). Das Duo plagt sich weiter mit muskulären Problemen herum, sagte Schmidt am Freitag.

Definitiv fehlen wird dem Tabellenelften der rotgesperrte Angreifer Kevin Volland (24). Toprak und Bender fehlten bereits beim Aus im DFB-Pokal in Lotte.

(seeg/dpa/sid)
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