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Bayer Leverkusen
Dragovic-Transfer droht Hängepartie zu werden

Pfosten! Dragovic verschießt vom Elfmeterpunkt
Pfosten! Dragovic verschießt vom Elfmeterpunkt FOTO: afp
Leverkusen. Nach dem EM-Aus warten auf den Österreicher Aleksandar Dragovic spannende Wochen. Der Innenverteidiger muss weiterhin warten, ob sein Wechsel zu Bayer 04 tatsächlich in diesem Sommer über die Bühne geht.

Dass der Werksklub mit einer Verpflichtung liebäugelt und den 25-Jährigen gerne von Dynamo Kiew loseisen würde, ist hinlänglich bekannt. Spieler und Verein sind längst einig. Einzig an der Abwicklung des Transfers hapert es. Hauptproblem sind dem Vernehmen nach die komplexen Transferstrukturen und mit Dynamo Kiew ein bekanntermaßen schwieriger Verhandlungspartner. Wie so oft geht es dabei ums Geld und seine Verteilung.

Leverkusen soll bereit sein, für Dragovic, der 2013 für neun Millionen Euro vom Schweizer Klub FC Basel in die Ukraine gewechselt war, rund zehn Millionen Euro Ablöse zu bezahlen. Das allerdings ist dem Klub offenbar zu wenig. Dragovic hat noch einen bis 2018 gültigen Vertrag. Deshalb hat ihn Kiew-Präsident Igor Surkis auch ins Trainingslager der Ukrainer nach Leutasch (Tirol) beordert. Ende offen.

(sand)
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