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Bayer Leverkusen
Bayer 04 winkt ein Duell mit Klose und Rom

Bayer 04 Leverkusen winkt ein Duell mit Lazio Rom und Miroslav Klose
Falls Miroslav Klose bei Lazio bleibt, wonach es derzeit aussieht, winkt ihm ein Duell mit Bayer 04. FOTO: afp, MLM
Leverkusen. Seite dem Wochenende stehen die zehn Teams fest, die als Bayers Gegner in der Qualifikation zur Champions League infrage kommen. Von Stefanie Sandmeier und Patrick Scherer

Seit dem vergangenen Wochenende haben die meisten europäischen Fußball-Ligen Pause. Was nun sicher feststeht: Bayer 04 kann in der Qualifikation zur Champions-League-Gruppenphase nicht auf den FC Valencia und Manchester United - die beiden vermeintlich schwersten Gegner - treffen. Beide Teams gehören neben der Werkself bei der Auslosung am 7. August definitiv zu den gesetzten Teams und können deswegen nicht gegeneinander gelost werden.

Als Gegner kommen unter anderem Lazio Rom und Sporting Lissabon und acht weitere Teams in Frage, die an der den Play-offs vorgeschalteten 3. Qualifikationsrunde zur Champions League teilnehmen.

Diese sind: ZSKA Moskau, Fenerbahce Istanbul, Sparta Prag, AS Monaco, Rapid Wien, Young Boys Bern, Club Brügge, und Panathinaikos Athen. In den noch auszulosenden Duellen Ende Juli/Anfang August werden die fünf Teams ermittelt, die in die Play-offs einziehen. Ob eine Mannschaft gesetzt ist oder nicht, entscheidet anschließend der sogenannte Uefa-Klub-Koeffizient.

Was heißt das? Auf Teams wie Schachtar Donezk und Ajax Amsterdam, die ebenfalls in der 3. Quali-Runde spielen, kann Bayer 04 auf keinen Fall treffen: Entweder die Klubs scheiden aus oder sie zählen in den Play-offs wie die Werkself zu den Gesetzten, da sie höhere Koeffizienten als die bereits qualifizierten Lissabon und Rom haben. Neben Donezk, Amsterdam, Lissabon oder Rom könnte auch noch Moskau in den Kreis der fünf gesetzten Teams rutschen. Allerding nur, wenn Donezk und Amsterdam ausscheiden.

Alle anderen Mannschaften aus dem Pool der acht Teams wären beim Erreichen der Play-offs aufgrund des Koeffizienten automatisch mögliche Leverkusener Gegner.

Beispiel: Auf den AS Monaco, gegen den die Leverkusener in der abgelaufenen Champions-League-Spielzeit in der Gruppenphase zwei Mal mit 0:1 unterlagen, könnten sie diesmal schon in den Play-offs treffen. Das Team ist dann ein möglicher Gegner, wenn es nach Hin- und Rückspiel in der 3. Qualifikationsrunde gewinnt. Geschäftsführer Michael Schade nannte das Fürstentum auf Nachfrage dieser Redaktion als unbeliebtestes Los: "Monaco hätte ich nicht gerne als Gegner. Ich schätze sie höher ein als die anderen Teams", sagte Schade und führte die beiden Niederlagen in der abgelaufenen Saison an.

Denkbar ist auch ein Duell mit Lazio Rom und Miroslav Klose. Einzig das zeitgleiche Ausscheiden von Donezk, Amsterdam und Moskau würde die Italiener noch in den gesetzten Topf bringen. "Auch gegen italienische Teams spielt man nicht gerne", sagte Schade, der sich ein Weiterkommen nicht zuletzt auch aus finanziellen Gründen wünscht: Zwölf Millionen Euro bringt alleine der Einzug in die Gruppenphase. Als Teilnehmer der Europa League gäbe es andernfalls nur 2,4 Millionen Euro festes Geld.

Quelle: RP
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