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Bayer Leverkusen
Vollands lohnender Schritt zurück

Fotos: Kevin Volland – von 1860 München über Hoffenheim zu Bayer 04
Fotos: Kevin Volland – von 1860 München über Hoffenheim zu Bayer 04 FOTO: Bayer 04 Leverkusen
Leverkusen. Seit der Ankunft des Argentiniers Lucas Alario zeigt sich auch Bayer-Angreifer Kevin Volland wieder in guter Verfassung. Der 25-Jährige deutet an, als hängende Spitze wesentlich effektiver zu sein und schwärmt vom neuen Sturmpartner. Von Sebastian Bergmann

Vier Tore in sieben Liga-Spielen - das ist die Ausbeute von Kevin Volland in dieser Saison. Es ist ein guter Start für den 20-Millionen-Euro-Einkauf von 2016. In seinem ersten Jahr unterm Bayer-Kreuz hatte der 1,79 Meter große Angreifer noch bis zum 26. Spieltag für sein viertes Saisontor gebraucht. Insgesamt kam er in der verkorksten letzten Spielzeit auf enttäuschende sieben Treffer - ein Wert, den Volland in diesem Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit übertreffen wird. Das wäre wiederum gut für die Werkself. Denn die Statistik besagt bislang: Trifft Volland, holt Bayer 04 auch den Sieg.

Sowohl beim 4:0-Erfolg gegen Freiburg als auch beim 3:0 gegen Hamburg trug sich der 25-Jährige gleich doppelt in die Torschützenliste ein. Damit hatte er maßgeblichen Anteil an den bislang einzigen "Dreiern" für die Werkself in dieser Saison. Mit sieben Punkten aus den vergangenen vier Partien hat das Team von Trainer Heiko Herrlich zuletzt zurück in die Spur gefunden - auch wenn der elfte Platz gewiss noch nicht den im Vorfeld formulierten Zielen der Bayer-Verantwortlichen genügt.

Aktuell profitiert der zehnfache deutsche Nationalspieler Volland, dessen letztes Spiel im DFB-Dress allerdings schon fast ein Jahr zurückliegt, vor allem von Zugang Lucas Alario. "Ich bin nicht der klassische Stoßstürmer", betonte der 25-Jährige zuletzt wiederholt. Eine Rolle, die seit dem Ende im Transferstreit zwischen Leverkusen und Alarios Ex-Klub River Plate nun der Argentinier ausfüllt.

Als hängende Spitze kann Volland nun wesentlich effektiver in die Gefahrenzone eindringen und seine Stärken ausspielen, ohne dabei unter Dauerbewachung zu stehen. Das sieht auch er so: "Alario macht es mir leichter, hält die Bälle gut und ist torgefährlich. Er ist eine Bereicherung für die Mannschaft." Zwar sei die Last, als vorderste Spitze nahezu alleinverantwortlich fürs Toreschießen zu sein, nicht zu groß für ihn gewesen. Doch Volland weiß auch, dass gerade auf dieser zentralen Position, Spieler vor allem an ihrer Chancenverwertung gemessen werden.

Für Bayer 04 könnte der Oktober indes ein "goldener" werden. Beginnend mit dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den Tabellennachbarn VfL Wolfsburg bestreitet die Werkself bis Ende des Monats noch zwei weitere Partien in der BayArena. Am Dienstag, 24. Oktober, 18.30 Uhr, empfängt Bayer 04 den Zweitligisten Union Berlin im Pokal. Wenige Tage darauf, am Samstag, 28. Oktober, 15.30 Uhr, steht das Derby gegen den schwächelnden 1. FC Köln an. Das einzige Auswärtsspiel dieses Monats findet am Samstag, 21. Oktober, 15.30 Uhr, in Mönchengladbach statt. Vollands Einschätzung des Spielplans lautet: "Es werden extrem schwierige Partien mit Teams auf Augenhöhe."

Quelle: RP
 
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